29.01.2008

Wintertreff der Sachsenkader in Chemnitz

von Sophie Gruschka

Am vergangenen Wochenende hat sich, wie jedes Jahr, der Sachsenkader zu einem Trainingswochenende zusammengefunden. An TU-OLern waren Luise Sasse, Patricia und Corinna Nieke, Elisabeth Drechsel, Anna Reinhardt und Sophie Gruschka dabei. Dieses Mal fuhren wir in eine Turnhalle im Eissportzentrum in Chemnitz. Nachdem am Freitagabend nach und nach alle eingetrudelt waren, ging es in die örtliche Eishalle, wo jeder seine Schlittschuhfahrkenntnisse auffrischen konnte. Danach wurde noch bis spätabends Unihockey gespielt, bevor auch bei uns Nachtruhe einkehrte. Der Samstag erwartete uns nach dem Frühstück mit einem Trainings-Sprint im Küchwald, wo zwischen Strecken von vier bis acht Kilometern gewählt werden konnte. Das Wetter war optimal zum Laufen, so dass im Wald auch zahlreiche Nordic-Walker und Fußgänger echte OLer zu Gesicht bekamen. Nach einem exzellenten Nudel-Bolognese-Mittagessen war erst mal Ausruhen angesagt. Am späteren Nachmittag dann durften wir einen so genannten Hallen-Ski-OL absolvieren, der allerdings mit Skifahren reichlich wenig zu tun hatte, aber für uns einmal eine etwas andere Art von Hallentraining war. Abends ging es ins Kino, wo wir uns im Film „Stellungswechsel“ sehr amüsiert haben. Am nächsten Morgen konnten wir bei peitschendem Regen im Einsiedler Wald noch ein letztes Mal Posten finden, bevor wir uns alle endlich unter die wohlverdienten Duschen stellten. Darauf folgten ein wirklich hervorragend gezaubertes Drei-Gänge-Menü von Achim Gerhardt und anschließend noch die Kaderberufungs-Urkunden-Vergabe. Alles in allem war es wirklich ein gelungenes Wochenende. Achim, der uns nicht nur wunderbar bekocht hat, sei hier nun noch mal ganz herzlich gedankt.

    Karte Einsiedler Wald - Karte Kuechwald

27.01.2008

14 TU-OLer in den sächsischen Landeskader berufen

von Jan Müller

Dass die langfristige und vielgestaltige Kinder- und Jugendarbeit unseres Vereins anhaltend Früchte trägt, beweist einmal mehr die Berufung des sächsischen Landeskaders für 2008. Gleich sieben D-Kader und sieben E-Kader aus den Reihen des USV werden die sächsische Auswahlmannschaft in diesem Jahr verstärken. Saisonhöhepunkt ist dabei, wie immer, der Jugend- und Junioren-Ländervergleichskampf (JJLVK), welcher Ende April im Saarland stattfinden wird und zu dem die Sachsen als Titelverteidiger anreisen werden. Die Vorbereitungen begannen bereits am letzten Januar-Wochenende mit dem Winter-Kadertreff in Chemnitz und setzen sich Anfang Februar mit einem einwöchigen Trainingslager in Portugal sowie dem traditionellen Ostertrainingslager fort. In den Sommerferien soll dann mit einem dreiwöchigen Aufenthalt in Schweden und Norwegen (incl. O-Ringen und Nordvestgaloppen) bereits der Grundstein für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte gelegt werden.
Die Berufung zum Anlass nehmend, wollen wir unsere Landeskader in einer neuen Rubrik auf der USV-Homepage etwas ausführlicher vorstellen. Dafür haben wir sie gebeten, sich in einem kleinen Fragebogen kurz vorzustellen, auf die vergangene Saison zurückzublicken und uns einen Ausblick auf ihre OL-Vorhaben für 2008 zu geben.
Die Sachsenkader des USV TU Dresden sind:

D14: Patricia Nieke, Luise Sasse
D16: Corinna Nieke, Sophie Gruschka, Elisabeth Drechsel
D18: Anna Reinhardt, Claudia Buhler
D20: Jennifer Hellmann (erwartet im April Nachwuchs, daher Berufung nicht angenommen)
H16: Richard Völkel, Julius Huhn, Severin Günther, Theophil Richter
H18: Philippe Richter
H20: Falk Göbel

Wir gratulieren den Kadern zu ihrer Berufung und wünschen ihnen für das OL-Jahr 2008 alles Gute!

    Unsere Kader

24.01.2008

USV TU Dresden würdigt seine erfolgreichen OLer

von Josef Neumann

Manchmal hat man die besondere Ehre an etwas, das man in vergangenen Tagen begann, erlebt, gelebt, oder geschafft hat, erinnert zu werden. Die Teilnehmer der gestrigen TU-Sportlergala waren zumeist schneller, stärker, eleganter oder einfach schlauer als viele andere. Es erschienen letztjährige Welt- und Europameister, Schach-Großmeister, sowie deutsche und sächsische Meister aber auch Platzierte z.B. im Handball, Judo, Kraftsport, Volleyball, Leichtathletik, Wassersport und auch eine nicht geringe Anzahl Orientierungsläufer (immerhin 30 der 75 geehrten Sportler kamen aus unserer OL-Abteilung).
Eins haben alle gemeinsam. Sie starten und schwitzen nicht nur für sich. Ein kleinwenig nämlich auch für denselben, ihren, Verein, für denselben, ihren charmanten (Vereins)Präsidenten Joachim Gerhardt, und zumeist aus denselben Gründen - wenn auch in unterschiedlichen Sportarten. Alle wurden sie am Mittwochabend im Otto-Dix-Center geehrt und beschenkt. Alle kamen (sport)disziplintreu für den Photographen in Stellung und verteilten gute Laune im aufflackernden Blitzlichtgewitter.
Kurz darauf stürzten sie sich wieder in einen wilden, aber fairen Kampf am Buffet. Die meisten schienen ausgehungert, es gab viel Schmackhaftes zu riechen, zu schmecken und zu bestaunen – dank der geringen Angriffsfläche jedoch auch zu taktisieren. Manche warteten, manche tricksten, und manche waren auch hier wieder einmal einfach schneller…
Nach dem Festmahl ging es weiter - weiter mit Sport. Je nach Lust, Magenzustand und Erfahrung wurden beim Bowling ruhige Kugeln geschoben oder auch ganz schöne Kracher und Schweißtropfen abgeliefert. Selbst auf diesem für uns untypischen Geläuf wurden talentierte Talente gesichtet.
Alles da, alles klar. So soll eine Veranstaltung sein: angenehme Menschen, Speis & Trank und Spiel & Sport!

    Meister und Platzierte 2007 - Fotos

21.01.2008

Ein Winterlauf bei Frühlingswetter

von Torsten Kaufmann

Am 20.01.08 trafen sich etwa 500 LäuferInnen zum 2. Bad Schandauer Winterlauf an der Falkenstein-Klinik in Ostrau. Darunter waren 10 TU-OLer, die ihre Lauftechnik auf schlechtem Untergrund gegen die Läufer ausspielen wollten. Angeboten wurden Strecken von 10,8km, 6,8km und 2,7km, wobei wir alle die längste Strecke in Angriff nahmen. Diese führte von Ostrau steil hinab nach Bad Schandau, dort ein Stück an der Kirnitzsch entlang und dann wieder steil hinauf nach Ostrau. Dort vereinigte sich die lange Runde mit der 6,7km-Strecke und führte am Falkenstein vorbei einmal um die Wildwiese unterhalb der Schrammsteine und dann wieder zurück. Die Temperaturen waren mindestens frühlingshaft und da der Regen aufgehört hatte, war es sehr schönes Laufwetter. Der Untergrund der Runde war fast durchgehend fest, so dass der vorangegangene Regen kaum Probleme bereitete, lediglich am Wendepunkt konnten die OLer zeigen, was man im Wald so lernt. Im Rennen versuchte jeder seinen Rhythmus zu finden, was besonders den Teilnehmern des sonnabendlichen OL-Trainings schwer fiel, und den steilen Berg nach Ostrau gleichmäßig zu bewältigen. Die beste Einzelplatzierung erreichte Sonnhild Knoblauch als 9. in der Gesamtwertung der Damen und 4. in der W20, gefolgt von Sieglinde Kundisch (13.; 6. W20). Bei den Herren erreichte Wieland Kundisch (7. M20) als 13. in der Gesamtwertung die beste Platzierung und gewann dabei den inoffiziellen Wettbewerb um den schnellsten Orientierungsläufer gegen Sven Neumann (Wehlen). Heiko Gossel war als 11. in der M40 knapp vor Lokalmatador Helmut Conrad, der als 4. in der M55 gewertet wurde, da seine Altersklasse M65 auf der langen Strecke nicht angeboten wurde. Die weiteren TU-Herren waren Andreas Lenk (11. M35), Albrecht Knoblauch (17. M20), Torsten Kaufmann (15. M35), Peter Schmutterer (23. M50) und Joachim Gerhardt (29. M50). Bei der anschließenden Siegerehrung gingen die zahlreich verlosten Sonderpreise leider an keinen unserer Starter, aber trotzdem war es ein schöner Lauf in Vorbreitung auf die neue OL-Saison.

    Ergebnis 10,8km

14.01.2008

Spurwechsel im Isergebirge

von Sieglinde Kundisch

Ein Vorteil beim OL ist, das Wetter ist uns egal. OLer laufen bei jedem Wetter und die meisten können auch im Halbschlaf früh morgens in ihre Laufschuhe und die Trikots kriechen und mit Schlafsand in den Augen sich ins wildeste, tropfnasse Dickichtgrün stürzen.
Anders beim Skifahren. Vor über einem Jahr haben wir (3/4 Fam. Kundisch und weitere Dresdner OLer) uns für den 40. Isergebirgslauf angemeldet. Dieser führt traditionell als 50km Runde im klassischen Stil durch die Höhen des Isergebirges. Nicht so die 40. Auflage, die wegen Schneemangels ausfallen musste. Alle dazu gemeldeten waren dieses Jahr jedoch herzlich wieder eingeladen und das Wetter spielte auch mit. Sonntag morgen, als wir so gegen 7:30 schlaftrunken auf dem Parkplatz standen, begann sich sonniges Wetter abzuzeichnen und die Laune stieg. Geklistert haben wir am Abend vorher und nun wurde heftig diskutiert und beim Nachbarn nachgefragt was denn dem Klisterkleber hinzugefügt werden sollte.
Im bunten Gewimmel auf der Wettkampfwiese traf man auf vertraute Gesichter, bevor ab 9Uhr die 50km Läufer, je 500 Mann zugleich in neun Wellen starteten. Währenddessen hüpfte ich fast eine Stunde lang auf der Stelle um meine Füße warm zu bekommen.
Ein weiterer Vorteil beim Fuß-OL ist, man weiß was man anziehen muss. Nicht hier, nicht für mich. Mir war kalt und ich bekam schon wieder Hunger, aber einer der ganz großen, Jens Leibiger (Post SV Dresden) sagte, "Du musst am Start frieren, sonst hast du zuviel an." Ich habe auf ihn gehört, und ja, dank des schnellen Bergauf und unbedingt Leute überholen wollen, wurde mir im Lauf nach einigen Kilometern tatsächlich richtig warm. ganzen Artikel lesen...

    Fotos - Ergebnisse