29.01.2009

Ski-OL-Wochenende in Nassau

von Sophie Gruschka

Jugendliche (und auch Junggebliebene) und skibegeisterte TU-OLer waren am vergangenen Wochenende in Nassau im Osterzgebirge anzutreffen. In Viererzimmern hausten sie dort, die meiste Zeit aber waren sie beschäftigt mit Essen und vor allem Skifahren in sportlichem Tempo. Zum Beispiel am Freitagabend: Kaum waren sie in Nassau angekommen, hopsten die meisten auch gleich wieder auf ihre Skier und drehten noch eine Waldrunde, die Nachtlampen wurden an diesem Abend aber noch geschont. Und danach stand natürlich schon ein großzügiges Abendbrot auf dem Tisch, gerade recht für uns Ausgehungerte. Im Anschluss klang der Abend noch in gemütlicher Runde aus (natürlich mit kleinen Snacks, in der Not schrecken die TUíler auch vor Zitronen nicht zurück ...).

Am nächsten Morgen fand man sich beim gemeinsamen Frühstück wieder zusammen, selbstverständlich kreisten auch die Gespräche ums Essen, Diskussion heute: 3-Minuten-Eier oder länger gekochte? Und wie definiert man diese Kochzeit überhaupt? Auch da gab es viele unterschiedliche Ansichten, die es auszutauschen galt! Nach so viel Essen stand mal wieder eine Ski-Einheit an, von 10-14Uhr wurde ausführlich die Region auf verschiedenen Routen erkundet, denn rund um Nassau gibt es richtig schöne Loipen mit netten Abfahrten darin. Schnee lag genug und auch die Sonne erfreute uns den ganzen Tag - beste Bedingungen also, zumindest wenn die notwendige Ausrüstung durchhielt ... Nach einer stärkenden Kartoffelsuppe für die Erschöpften danach, wurde gespielt, Biathlon geguckt oder geruht, denn so viel frische Luft macht müde. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Karte Sprint - Karte Lang

24.01.2009

Sieg durch Hansi Drechsel, Überraschung durch Benedikt Brockow!

Hallenlinien-OL beim Kindertraining: Am 20. Januar haben wir im Nu aus ein paar Bänken, Hockern und Slalomstangen einen imaginären Wald erschaffen. Durch die vielen Ecken und Kanten haben sich wunderbar viele Postenstandorte ergeben. Zu viele, wie sich später herausstellen sollte.

Die anwesenden 19 von 24 Kindern unserer Trainingsgruppe, im Alter von 9 bis 15 Jahren, hatten zunächst per Massenstart einen Vorlauf zu bestreiten. Dieser bestand aus einer Kombination von insgesamt fünf verschiedenen Linien-OL-Bahnen, eingerahmt von einfachen Laufrunden. Nur vier Kinder hatten einen lupenreinen (Postencodefehlerfreien) Lauf erwischt. Die Fehlerquote der anderen Läufer reichte von einem bis zu 11 Fehlposten. Aber das war dann noch nicht ganz so schlimm, denn das Ergebnis des Vorlaufes diente nur der Zuordnung in drei verschiedene, aber gleichwertige Bahnen für den Zwischenlauf. Und da ging es dann darum, wer ist innerhalb der gleichen Bahn erstens der Schnellste, und zweitens dabei fehlerfrei? ganzen Artikel lesen...

    Bilder & Karten

18.01.2009

Oceania 2009

Als Auftakt des internationalen OL-Kalenders 2009 fanden die diesjährigen Ozeanien-Meisterschaften in der ersten Januarwoche in Neuseeland statt. Insgesamt acht Wettkämpfe, drei davon als World Ranking Event (WRE) klassifiziert, warteten in den schönsten Ecken der Südinsel auf internationale Teilnehmer. Da Neuseeland von Tasmanien aus gesehen quasi gleich um die Ecke liegt, konnte ich natürlich nicht widerstehen.

Los ging es am Samstag mit einem so genannten Warm-up Event am westlichen Rand des Abel Tasman-Nationalparks. Vor dem Start war allerdings noch ein veritabler Feldweg-Stau zu überstehen. Während etwa 500 Orientierungsläufer in ihren Pkws dem Wettkampfzentrum zustrebten, waren in der Gegenrichtung eine ähnliche Anzahl Teilnehmer eines Reggae-Festivals auf dem Heimweg, wobei deren Fahrzeuge deutlich bunter, langsamer und vor allem größer als unsere waren. Glücklicherweise hatten es die meisten von ihnen nicht soo eilig, sonst hätte es vermutlich auf dem schmalen Pfad für alle noch deutlich länger gedauert. Das Wettkampfgelände (Canaan Downs) bestand aus relativ offenem Farmland mit zahlreichen Steinen und tief eingeschnittenen Tälern sowie ausgeprägten Karstformationen in den Hochwaldbereichen am westlichen Rand der Karte. Die Kunst bei diesem Wettkampf bestand darin, das Tempo auf den offenen Flächen möglichst hoch zu halten und dann im Wald stark herunterzubremsen, um die verschiedenen kleinen Reliefstrukturen sauber mitlesen und zuordnen zu können. Leider war ich in theoretischen Belangen schon immer etwas stärker als dann in der praktischen Umsetzung, so dass mir dies beim ersten Karst-Posten prompt misslungen ist. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Canaan Downs - Brayshaw - Lincoln University - Craigieburn - Duntroo - Naseby

14.01.2009

Ein kleines, schneeweißes Wintermärchen

von Josef Neumann

1.Kapitel - Engadin in der Schweiz

Hohe Berge, breite Täler, tiefste Temperaturen. Eine Woche lang gab es einen geregelten Tagesablauf: (Ski)Training, (viel) Mittagessen, (Ski)Training, (sehr viel) Nachtessen, schlafen, (viel) frühstücken, trainieren, Mittagessen, ... ! Die schönste Zeit seit langer Zeit! Anstrengende Aufwärmübungen mit vielen Teilnehmern auf engstem Raum, 1:1, 1:1 mit doppeltem Stockschub(!), Stockschub auf einem Bein, alles mögliche rechts/links, 2:1, diagonal, parallel, Lady-Step, Siitonen, Ski-O-Schritt und noch einiges mehr erfreute ein paar deutsche Teilnehmer beim Schweizer Ski-O-Trainingslager über Silvester. Inbegriffen waren auch ein Ski-O-Wettkampf, -Staffel und natürlich ein paar Touren und Gletscherauffahrten. Anzumerken ist, dass man versuchen sollte bei Wettkämpfen nicht den Kartenwechsel 2,5Minuten länger als alle anderen einzuüben. Dies führt nur zu Zeit- und Lustverlust. Nebenbei wird man dadurch dann doch wieder langsamer als der Jens Leibiger, der umso länger etwas dauert höchstens an Tempo zulegt.
Das einzig negative an der ganzen Angelegenheit: Zurück ins graue Deutschland.

2.Kapitel - Die erste Teilnahme am 30km-Skating-Isergebirgslauf

Viel zu viele Leute (400) für viel zu schmale und tiefe Skatingloipen. Verzerrte Weltbilder. Wieso um himmels Willen fahren die Berghoch so langsam, und Bergab so schnell? Und das obwohl mein doch recht guter Ski doch recht hochfluorhaltiges Paraffin frühstückte... Wohl aber doch einige Schichten und Pulver weniger. Wie auch immer. Lieber so, als andersherum. Nichtsdestotrotz gab es hier wunderschönes, angenehmes, wolkenfreies Inversionswetter, recht viele Überholmanöver und für die letzte Startreihe eine passable Zielzeit.

Fazit: Schnee gibts nie zu viel. Und nächstes Jahr ist die 1:30 drin.

    Einzel-Karte (1/2) - Einzel-Karte (2/2) - Staffel-Karte - Bilder

11.01.2009

Dresdner WINTER-OL, der Erste

von Wieland Kundisch

Nachdem die Kälte unser Land schneeweiß verzaubert hat und man nach eineinhalb Monaten gleich wieder Deutscher Ski-OL-Meister in Österreich werden kann, man an der Elbe und in der Heide mehr Skiläufern als Radfahrern und OLern begegnet und wir in der Stadt bei Mond-Schneeschein auf OL-Entdeckungstour gehen konnten und während sich einige (TU-)OLer durchs Iser- statt Erzgebirge schoben und rutschen ließen, fanden sich gestern kaum mehr als 20 Schnee-OLer und OLerinnen zum Oelsaer Winter-OL am Jägerhaus bei Obernaundorf ein. Da Reden bzw. Achim-Lauschen nicht restlos warm hielt, ging es schnell in den Poisenwald auf 3 verschieden lange Bahnen mit entwöhnt piepsenden Posten. Die Anstiege und Strecken wurden durch den Schnee zunehmend kräftezehrender, die Laufzeiten lang. Die Sonne und das zu findende Schirm-Orange erhellten aber die Gesichter. Manche hielt Lokalreporterin Nora (Eleonore Pohl) als Momentaufnahme fest. Im Ziel wurde sich fröhlich über das Schneelauferlebnis ausgetauscht und den Veranstalterherren gedankt, die eindeutig mehr Teilnehmer verdient hätten. (Kälte als Ausrede taugt nicht, es war geringstenfalls frisch, würden Sandalen-im-Winter-Träger sagen, und Schnee ist ein Plus - außer für hüllenlose, nicht wasserreißfeste Karten. Danke noch einmal - besonders auch fürs Karte-Ergänzen und Posten-in-den-Wald-und-wieder-hinaus-Tragen. Der Erste sah so bereits Spuren. Einige folgten scheinbar dennoch aufgescheuchten Rehen bzw. (deren) Wildspuren. Zumindest als zubereitete Fleischteile vom unmittelbar nahen Gaststättenteller in den Mund vor dem Heimweg. In einem Monat findet der 2. Dresdner Winter-OL als 2. Postmeisterschaft, die für alle offen ist, in Luchsenburg (nicht Luxemburg) mit Individualbahnen wie beim TUMOL statt. Was wäre wenn da mehr TU- als Post-OLer antanzen? Ende Februar organisieren dann Wichtel den 3. und unseren (2.) Vielposten-OL im Heller - mit oder ohne Schnee, mit Dir oder ohne dich? Das ist hier die Frage.

    Karte - Ergebnisse - Bilder