28.03.2009

Blutige TU-Grünlinge im frühlingsblütengrün blühenden Thüringen

von Wieland Kundisch

Es begab sich, dass sich fünf Waldmännchen (Dresdner) verwegen nach Tyringen, ins Grüne Herz Diutschlants begaben - mit bis über 200 Pferdestärken. Was immer sie auch geritten hatte, ob die Geister der Vergangenheit, die Aussicht auf Ruhm, Zauberwasser oder Frauen, sie gerieten in sehr grüne Gefilde bei Jani (Jena) und Wimares (Weimar) auf der Jagd nach den blinkenden Gralen (heilige, wundertätige Dinger).
Beide Mittelstrecken-Wettstreite wurden in dicht wachsendem, Jungtriebe peitschendem und stellenweise dornigem Waldland ausgefochten, wovon reichlich Wettkampfkratzspuren zeug(t)en. Wer aber mit dem Kompasspfeil umzugehen verstand und Gegenkraft zur Trägheit entwickelte, war den wildwüchsigen Widrigkeiten gewachsen.
Neben alten, neuen und künftigen Läufern der grünen Horde der Waldsport-Hochburg orientierten und präsentierten sich auch treuergebene Ausgezogene für unseren Stamm sowie mögliche zukünftige Verwandte und (Ver)Eingeborene. Und wir griffen kräftig ein in die Thüringer Rangordnung, auch wenn wir am Tag der Sonne, einem kalten, nicht in die einheimische Meisterkrönung des kleinen Waldvolkes einbezogen wurden. ganzen Artikel lesen...

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24.03.2009

Kick-Off Sachsenkader

von Corinna Nieke

Wie im letzten Jahr fand auch in diesem das Kader-Wochenende wieder in Chemnitz statt. Letzten Freitag fanden sich die Kader aus allen Ecken Sachsens in der Turnhalle am Einsiedler Wald ein, darunter auch 10 OLer des USV TU Dresden. Nach dem Eintreffen aller Sachsenkader, war natürlich noch lange keine Isomatten- und Schlafsackzeit, stattdessen wurde bis kurz vor Mitternacht noch Unihockey gespielt. Dabei mussten einige Schläger viel abhalten. Aufgrund des fehlenden Schönheitsschlafes sahen dementsprechend auch einige Kader am kommenden Morgen ziemlich zerknittert beim Frühstück mit frischen Brötchen aus. Dies änderte sich aber schnell als es auf zum ersten Training ging. Die Karte erwies sich zwar als etwas älter, aber die Höhenlinien waren noch immer aktuell. An Bergen fehlte es nicht, dafür bei manchen an Bergkondition. Die Posten waren in kurzen Abständen gehängt und ehe man sich versah, ganzen Artikel lesen...

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20.03.2009

Auf den Spuren der Vergangenheit - der ErWeckungs-OL

von Wieland Kundisch

Es war einmal der 5. Dresdner Frühlings(TU)staffel-OL. Das war 1964 und auf den Tag genau nach 45 Jahren wurde der Wettkampf als Training wiederbelebt. Die Frühjahrs-OL-Herausforderung kam, wie so zahlreiche in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren, aus dem Hause Eckardt-Gossel.
Im Kreyern-Wald bei Auer stellten sich 25 OLer - eine Vielzahl ergraut, erfahren und Radebeuler - bei flüssigem Niederschlag zum Massenstart auf. Was hatten sie damals wohl für Wetter? Einer, der das wissen konnte und gemeldet hatte, blieb weg: Klaus-Hennig Weck (früher Medizin, heute Robotron). War seine Laufzeit, die der damals Jüngeren und Jungen, heute (von damals Ungeborenen) zu knacken? Ein Fotoschuss und los ging's.
Die (Original-)Karte gab's nach 500 Metern Pflichtstrecke: 1:25000, die erste (3-)farbige OL-Karte der DDR, gezeichnet von Harald Grosse - unverkennbar malerisch seine Höhen. Gelaufen wurde die Herrenbahn der 2. Läufer mit 2 Abkürzmöglichkeiten. Gabelposten gab's früher nicht. SI-Posten erst recht nicht. Also mit Startkarten und Lochzangen. Von Stempeln wurde abgeraten - wettervorhersehbedingt? Ob überhaupt noch wer welche hat? Wickelposten haben wohl nur noch MBOer - für Revival-OL's: rotweiße Stoffstartnummern für stämmige Bäume, die man so befestigt nicht aus jeder Anlaufrichtung zum Postenstandort sieht. ganzen Artikel lesen...

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16.03.2009

Frühlingserwachen in Dudenhofen

von Jan Müller

Eine Woche nach dem sächsischen Auftakt erfolgte mit dem ersten Bundesranglistenlauf der Saison 2009 auch der Start der nationalen Wettkämpfe. Die Ausrichter des TV Dudenhofen hatten zu einem Mitteldistanzrennen in die Nähe von Speyer geladen und mit Preisgeldern für die Eliteklassen sowie einer umfangreichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (TV-Kameras im Wald) versucht, OLer und Bevölkerung gleichermaßen für den Wettkampf zu begeistern. Da leider nur ein BRL an diesem Wochenende angeboten wurde, scheuten viele, auch Dresdner OLer, den teilweise langen Anfahrtsweg in die Pfalz, so dass der einwandfrei organisierte Lauf leider nicht über den Charme eines regionalen Wettkampfes hinaus kam. Mit am stärksten waren die Eliteklassen besetzt – ein Kadertrainingslager am Wochenende und sicher auch die Preisgelder von bis zu 150 Euro trugen dazu bei. ganzen Artikel lesen...

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11.03.2009

Kreismeisterschaft Pirna 2009

von Sophie Gruschka

Zur Kreismeisterschaft von Pirna im Orientierungslauf lud am Sonntag Helmut Conrad (USV TU Dresden) nach Gohrisch ein. Das Wetter hatte sich zum Glück im Vergleich zum Vortag bei der Radebeuler Saisoneröffnung erheblich gebessert, es war nun windstill und sogar von oben trocken. Das Wettkampfzentrum befand sich am Margaretenhof im Kurort Gohrisch, dessen Mitarbeiter sich auch um das leibliche Wohl der immerhin 120 angereisten Läufer sorgten.
Die Strecken rund um den Gohrischstein waren sehr vielseitig gestaltet, wem das genaue Kartenlesen in den Felsen des Gohrischs nicht lag, der konnte die Zeit in den relativ flachen Passagen danach wieder rausholen. Doch dank der von Helmut Conrad selbst aktualisierten und sehr präzisen Karte konnte Mann (oder Frau, es war ja Frauentag…) sich gut an Steinen und Felsen orientieren. Natürlich waren dabei einige Höhenmeter zu erklimmen, aber das sind wir ja von der Sächsischen Schweiz gewohnt, und außerdem macht OL dort gleich doppelt so viel Spaß! ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Karte

11.03.2009

(Eis-)kalter Auftakt

von Annegret Fromke

Um etwas Abwechslung in die Berichterstattung zu bringen, gibt es statt eines Artikels, diesmal ein Interview mit dem Gesamtleiter der Radebeuler Saisoneröffnung Gerd Zimmermann (SSV Planeta Radebeul). Die Fragen stellte Annegret Fromke.

Aus welcher Altersklasse hätten Sie den Sieger der Strecke mit 6,7km und 345hm erwartet und wie sehen Sie das Ergebnis?

Eigentlich erwartet man beim Gegenüberstellen der 6 Altersklassen, die auf der Bahn D gelaufen sind, wahrscheinlich die H16 oder eventuell einen Läufer aus der H21AK vorn. Nun hat aber Johanna Schmidt in der D18 auf dieser Bahn die schnellste Zeit hingelegt. Ich weiß nicht, ob das für die D18 oder gegen die H16 spricht. Unabhängig von der Bahnlegung (wo ich im Nachgang durchaus der Meinung bin, das diese Strecke etwas leichter hätte sein können) und der widrigen Witterungsbedingungen auf der "Hausdorfer Höhe" ist festzustellen, dass die Leistungsfähigkeit in den jungen Klassen von Jahr zu Jahr nachlässt. Dieser Trend ist auch bei den Starterfeldern zu beobachten. Während die Seniorenklassen regelmäßig relativ gut besucht sind, werden die Startlisten in den Nachwuchsklassen leider immer kürzer. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - SI-Zeiten - RouteGadget

02.03.2009

DBK Nacht in den Duisburger Rockies

von Sabine Poitz

Ein ehemaliges Hüttenwerk im Norden Duisburgs war am vergangenen Samstag Austragungsort der deutschen Bestenkämpfen im Nacht Orientierungslauf. Die Industriebrache des 1985 stillgelegten Thyssen-Hochofenwerkes hat gerade für den Nacht-Orientierungslauf einen ganz besonderen Reiz, da die Hochöfen und sonstigen Kolosse aus der Stahlzeit im Dunkel in verschiedenen Farben angestrahlt werden. Es war also eine sehr beeindruckende und gänzlich ungewohnte Kulisse vor der die ca. 200 Orientierungsläufer mit mehr oder weniger leuchtstarken Lampen ausgerüstet, an den Start gingen.

Nicht nur die Kulisse war ungewohnt, auch das Kartenbild stellte ganz neue Anforderungen – das Denken in 3D. Extra für die Karte der „Duisburg Rockies“ wurden zwei neue Zeichen eingeführt: die Wendeltreppe und der hohe Steg. ganzen Artikel lesen...

    Karte 1. Teil - Karte 2. Teil - Ergebnisse - Fotos - Video des WDR

01.03.2009

100 Posten hintereinander: 2. Dresdner Vielposten-OL

von Jan Müller

Zum Abschluss der diesjährigen Dresdner WinterOL-Serie gab’s einen besonderen Leckerbissen – die zweite Auflage des TU-Vielposten-OLs. Bei grauem Nieselwetter trafen sich immerhin 80 OLer aus Dresden und Radebeul an den Deutschen Werkstätten Hellerau, um sich der Herausforderung des Ablaufens von 3 unterschiedlich langen Posten-Bandwürmern auf der ohnehin recht kleinen Heller-Karte (bekannt von der DM Mittel 2007) zu stellen. 100 Posten auf 10,2 km – so die Bahndaten für den langen Kanten, glücklicherweise stand Diethard Kundisch am Start mit passenden SI-Chips bereit, um denjenigen weiterzuhelfen, deren „normale“ Chips bei dieser Herausforderung an ihre Grenzen gestoßen wären. Unter Federführung von Bahnleger Heiko Gossel hatte die Nachwuchsgruppe unseres Vereins die Postenflut recht gleichmäßig im Gelände verteilt, so dass pünktlich um zehn die ersten Posten-Marathonis in den Wald gehen konnten.

Im diffizilen, durch die jahrzehntelange militärische Nutzung extrem feincoupierten Gelände, stand nun jeder vor der Herausforderung über die gesamte Strecke konzentrierte Feinorientierung abliefern zu müssen. Dazu kam das Bücken an jedem Posten (denn die SI-Stationen lagen unter den Schirmen), ein Übung die der eine oder andere wohl noch etwas länger im Rücken spüren wird. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Karte - SI-Zeiten