29.04.2009

Ultralangmeisterschaften ...

von Andreas Lenk

...hieß der Wettkampf eigentlich nicht, über den ich Euch hier im Folgenden berichten möchte. Allerdings werden die meisten aus eigener Erfahrung wissen, dass die SAXBO bisher jedes Jahr eines der anstrengendsten Wettkampfwochenenden überhaupt gewesen ist. Daran sollte sich auch 2009 nichts ändern. Die sächsische Jugend nutzte dieses Mal den zeitgleich stattfindenden JJLVK als clevere Ausrede, ich vermute, es hat im Betreuerteam wohl einer mit der SAXBO 2010 gedroht, falls nicht alle Pokale nach Sachsen kommen...
Da Initialen nun mal verpflichten, hatte ich mich üblicherweise auf der H21AL-Strecke gemeldet. Als ich dann irgendwann im Vorfeld bemerkte, dass es keine Elitekategorie geben würde und ich somit auf der längsten möglichen Bahn starte, bekam ich angesichts meines momentan eher relaxten Trainingszustandes schon ein etwas mulmiges Gefühl in der Magengegend. Zum Glück war wenigstens das Wetter absolute Spitze, man musste also keine Erfrierungen befürchten, sollte man vor Schwäche im Wald umfallen und liegen bleiben. Am Start bemerkte ich Nora hinter der Absperrung, in „zivil“, d.h. ohne Laufkleidung, stattdessen mit einem Fotoapparat ausgerüstet. Im Nachhinein sicher nicht die schlechteste Idee... ganzen Artikel lesen...

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28.04.2009

And the Winner is: Sachsen!

von Sophie Gruschka

Wo gibt es die besten Nachwuchs-OLer? Und wo die Lautesten? Und was passiert, wenn die alle eine Turnhalle belagern?

Die Antworten auf diese und noch weitere knifflige Fragen konnte man am Wochenende im sächsischen Flöha live erleben- es war wieder Zeit für den JJLVK, den Jugend- und Juniorenländervergleichskampf. Dabei treten die Jugendkader verschiedener Bundesländer in einem Einzel- und einem Staffellauf gegeneinander an, um das beste Team unter sich zu ermitteln. In diesem Jahr wurde dieser Wettkampf ausgerichtet von den Chemnitzer OL-Vereinen, was bezüglich der Fahrtstrecke für uns natürlich sehr angenehm war. Zur Situation in der Turnhalle des Gymnasiums in Flöha sei erwähnt, dass sie wahrscheinlich selten so ein künstlerisches Bild abgegeben hatte: Die Wände waren geschmückt mit Fahnen, Handtüchern, Trikots und Socken, der Boden war bedeckt von einem kreativen Mosaik aus Luftmatratzen ultradicker Stärke bis hin zu briefmarkenstarken Isomatten und vor den Türen sammelten sich Massen an jugendlichen Schuhen, die allerdings manchmal nicht mehr ganz jugendliche Düfte verströmten. Auch diese Schuhberge stellten sich gelegentlich wie von Geisterhand in interessanten Formationen auf, so dass Zickzackmuster oder Wellenlinien aus Schuhen entstanden… ganzen Artikel lesen...

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25.04.2009

10Mila 2009 in Pink statt Grünschwarz

von Sieglinde Kundisch

Da ich seit eineinhalb Wochen in Schweden arbeite, hatte ich am Wochenende die Chance bei der TioMila (jetzt 10Mila) zu laufen. TU war nicht dabei, aber ich bin für Lunds OK gestartet, in leuchtendem Blau und Pink!
TioMila … Schwedens größte OL-Staffel, oder besser die weltgrößte OL-Staffel. Gibt es seit 1945, 23 Jahre später durften auch Damen in einer eigenen Klasse antreten. Bei den Herren sind es 10 Starter pro Team bei den Damen 5. Die Damen laufen am Sonnabend Nachmittag, alle samt Tagbahnen, die Herren starten 21:30 und erreichen Sonntag früh gegen 6 Uhr das Ziel. Berühmt berüchtigt ist die "Lange-Nacht-Bahn" mit 18km, ungegabelt, für den 4. Läufer. Es gibt einen Riesenbildschirm, Liveübertragung ins schwedische Fernsehen, Liveberichterstattung die ganze Nacht, Hamburger, Kaffee und warme Freiluftduschen. Angeblich gab's auch 'ne Sauna …
Das Abenteuer begann vergangenen Dienstag, Querlaufintervalle mit den schnellen Jungs und Mädels, danach Besprechung. Der Cheforganisator (á la Achim) hat gleich einen Lageplan zur Lund-eigenen Zeltburg präsentiert. Zwei, drei Zelte für die Schlafplätze, in der Mitte das offene Zelt mit immer-warmen Tee und Kaffee sowie heißer Blaubeersuppe. Dazu Bananen und belegte Brote en masse. ganzen Artikel lesen...

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25.04.2009

O(L)sterferien mit der Großfamilie

von Alexander Lubs

Ein fröhliches Kinder-Eltern-Völkchen folgte voller Ferien-Vorfreude und Juckis und Rainers nahezu unwiderstehlicher Einladung zum 1. TU-OL-Kinder-Eltern-Trainingslager vom 14. – 18. April 2009 in Tschechien. In Frydstein (nahe Turnov) trafen sich 15 wenig bis gar nicht OL-erfahrene Kinder und 10 Erwachsene – die meisten von ihnen dem USV TU angehörig - im dortigen „Sporthotel“. Um es gleich vorweg zu nehmen: es war der schönste „Arbeits“-Urlaub sowie das erholsamste Trainingslager meiner bisherigen OLer-Zeit zugleich.

Und für die Kinder waren es sicher unvergesslich schöne Ferientage, in denen sie trotz fehlenden Schulbesuchs ´ne Menge wichtiger Dinge lernen konnten, wie z.B.: Kompass und OL-Karte (sicher) zu lesen, Posten zu finden ohne zu suchen, im Wald von den Erwachsenen dabei sicher behütet zu werden, alleine Posten reinzuholen, Beutel voller Süßigkeiten oder Tannenzapfen am Posten zu finden, Wechselsachen trotz Regens nicht dabei zu haben, nach dem Training zu duschen…

Angefangen vom nahezu idealen Frühsommerwetter über den perfekten Trainings-, Erlebnis- und Zeitplan bis hin zum entspannten Wohnen in „Ede“ Müllers Sporthotel waren es perfekt organisierte Tage, wofür vor allem Jucki und Rainer ganz großer Dank gebührt! ganzen Artikel lesen...

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22.04.2009

Aprilwetter im Bayerischen Wald

von Henryk Dobslaw

Im Rahmen des Bayerwald 3-Tage-OLs wurden am vergangenen Sonntag in der Nähe von Deggendorf die schnellsten deutschen Orientierungsläufer auf der Ultralangstrecke gesucht. Erste Erfahrungen mit den Gelände- und Wetterbedingungen im Bayerischen Wald konnten die Starter beim Sprint am späten Freitagnachmittag sammeln, der rund um einen Berggasthof am Rande von Schwarzach ausgetragen wurde. Dort stand dann am Samstag auch ein Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz auf dem Programm. Nebelschwaden und anhaltender Nieselregen ließen diesen Lauf zu einer echten Herausforderung werden: das Laufen auf dem nassen Untergrund und über die verbliebenen Altschneefelder kostete viel Kraft, und die zahlreichen Felsformationen und Steinfelder am steilen Südhang des unter dem Namen "Schopf" bekannten Höhenzuges forderten gleichzeitig höchste Konzentration von den Wettkämpfern. Pünktlich zum Wettkampfende klarte das Wetter dann aber doch noch auf und belohnte alle Teilnehmer und Helfer mit grandiosen Ausblicken über das Alpenvorland. ganzen Artikel lesen...

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14.04.2009

Prague Easter 2009 (von A bis Z)

von Sieglinde Kundisch

Anfahrt - chaotisch. Es wäre mit der Karte auf der Laufkarte einfacher gewesen als mit dem Straßenatlas …

Burgen - gehörten zum kulturellen Teil der Reise und wurden am Nachmittag des zweiten Lauftages erfolgreich erobert.

Codes - der Posten. Die hört man garantiert immer bei tschechischen Läufen, laut und fragend in den Wald gerufen und zwischen den Felsspalten widerhallend. Allerdings in tschechischer Sprache, also ein immer noch bestehender taktischer Nachteil unsererseits bei diesen Wettkämpfen.

Diskussionen - oh, die waren sehr bewegt, zahlreich und auch sehr vertraut. Kaum einer, der nicht in der falschen Schlotte hinab und in einer anderen wieder hinauf klettern musste.

Einkreisen - der Posten. Eine der unvermeidlichen Strategien. ganzen Artikel lesen...

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08.04.2009

Interview mit Karl-Georg Schumacher zum LVB-OL

von Fanny Sembdner

Hallo Karl-Georg,

beim LVB-OL am 05.04.2009 im Colditzer Forst bei Bad Lausick war Dein erster Orientierungslauf Wettkampf. Erzähle uns doch bitte erst einmal etwas über Dich und dann über den Wettkampf, wie es dir so ergangen ist.

Seit wann machst du OL und wie bist du auf diese Sportart gekommen?
Seit diesem Schuljahr. In der 5.Klasse hatten wir mal einen Orientierungslauf zum Schnuppern. Dort war ich Dritter. Ich fand das cool und wollte weitermachen.

Wie alt bist du?
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    Ergebnisse

08.04.2009

Cross ist nicht gleich knusprig...

von Fanny Sembdner

...gebacken wurde aber trotzdem (und zwar Sieger).

Am Montag, 06.04.2009 fand der alljährliche Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund statt. Jeweils 3 Läufer/innen hatten eine Strecke von 6,3 km zu bewältigen. Einzige Teilnahmevoraussetzung war das Tragen eines einheitlichen Trikots. Jeweils 4 Teams gingen bei einem Startabstand von 30 Sekunden auf die Strecke. Auf der Strecke über die Küchenbrücke, auf den Küchenbrückenweg und Kannenhenkelweg haben wir uns gegenseitig motiviert und zu Höchstleistungen angespornt. Denn gewertet wurden nur Mannschaften, die vom Start bis ins Ziel gemeinsam liefen, der max. Abstand durfte nicht mehr als 10 Meter betragen! Einige Teams setzten an die 10 noch eine 0 dran, nach dem Motto null ist ja nix, also was soll’s, warten wir halt 10 Meter vor der Ziellinie auf unseren letzten Läufer. Ziel war der Sportplatz der Albertstadt-Kaserne, welchen wir OLer auch ohne Karte gefunden haben. ganzen Artikel lesen...

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06.04.2009

Studentensport

von Josef Neumann

Studenten arbeiten nicht, Studenten schlafen lange aus, Studenten müssen allgemein nie etwas machen, Studenten haben somit keine Sorgen und viel Zeit. Falls solche, und andere am Orientierungslauf interessiert sind, bzw. sein könnten, gibt es wieder einmal die Möglichkeit im Sommersemester unsere wunderbare Sportart auszuprobieren.

Der Studentensportkurs Orientierungslauf vom Unisportzentrum wird dieses Semester regelmäßig Montags 16.30-18.00 Uhr von Wieland Kundisch und Josef Neumann geleitet. Das Niveau ist hauptsächlich für Anfänger ausgelegt.

Nun seid Ihr dran: Mitglieder des USV TU Dresden - verkündet dies hinaus. Mitmachen dürfen neben Studenten natürlich auch Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden. Ab Dienstag, dem 07.04.2009, läuft die Einschreibung!

    Information

05.04.2009

Ostsachsenmeister

von Wieland Kundisch

... wird nicht jeder. Grundvoraussetzung: Man läuft die Ostsachsenmeisterschaft mit und durch und mit gelöschtem Chip - die Prüfstation erfüllt ihren Sinn, wenn man weiß, dass, wenn sie nicht piept, man nicht gelöscht hat, was man nur hat, wenn sie, die Löschstation gepiept hat.
TU-Grün war ja zahlreich da, vorigen Samstag, vor Ort, in Großpostwitz und zahlreicher als voriges Jahr zur sächsischen Mittelstrecke in gleichem Gebiet, dem Drohmberg. Thronberg? Drohberg? Traumberg heißt er! Aber träumt der nun oder manch OLer davon, ihn zu meistern? Ein Berg (bzw. 2 Berge mit einem hohen Sattel) ist er allemal und kein (Wolfs)Hügel, den man schon mehrmals hochrennen muss, damit man nicht mehr mehr will und kann. ganzen Artikel lesen...

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05.04.2009

19. Citylauf

von Eleonore Pohl

Am 19. Citylauf hatten sich auch einige Orientierungsläufer entschlossen die 10 km Distanz zu laufen. Der Rundkurs führte durch das Zentrum von Dresden und mußte dreimal gelaufen werden. Mit 791 Teilnehmern hatte die 10 km Distanz das größte Teilnehmerfeld. Insgesamt waren ca.1500 Läufer am Start. Von USV TU Dresden-OL- waren vier Läufer im Starterfeld zu sehen. Sonnhild Knoblauch benötigte für die 10 km 44:24 min, dicht gefolgt von Albrecht Knoblauch in 44:56 min. 2 min später kam Andreas Lenk mit 46:44 min ins Ziel. Sabine Juckelandt erlief eine Zeit von 58:18 min. Natürlich habe ich noch weitere Orientierungsläufer gesehen. Hendryk Wetzel, Sven Hockeborn, Silke Ansorge, Andreas Lückmann und Ulf Heinemann und noch jemand, deren Namen ich nicht so genau weiß. Herzlichen Glückwunsch für die Laufzeiten.

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