27.04.2010

Theresa und Florian Flechsig für JEM-Team nominiert

von Jan Müller

Wie Nachwuchstrainer Tim Schröder heute bekannt gab, sind Theresa Flechsig (D16) und Florian Flechsig (H18) in das achtköpfige deutsche Team für die Jugend-Europameisterschaft berufen worden, die Anfang Juli in Soria (Spanien) stattfinden wird. Damit würdigt der deutsche Trainerstab die hervorragenden Leistungen, die Theresa und Florian in dieser noch jungen Saison bereits gezeigt haben.

Theresa startete im März mit zwei Siegen bei den sächsischen Landesranglistenläufen in Oberau und Papstdorf ins Wettkampfjahr. Mitte April präsentierte sie sich beim ersten Saisonhöhepunkt in Kassel weiterhin in Topform: Platz 4 in der D18 bei den Deutschen Sprintmeisterschaften sowie Platz 2 beim Bundesranglistenlauf am darauf folgenden Tag ließen Großes für den Jugend- und Junioren Ländervergleichskampf (JJLVK) erwarten. Und Theresa bestätigte ihre bestechende Form im bayerischen Mietraching mit ihrem ersten Sieg bei einem Bundesranglistenlauf. Dass ihr dies noch dazu beim inoffiziellen Saisonhöhepunkt der Jugend- und Juniorenklassen gelang, macht diesen Triumph umso schöner. ganzen Artikel lesen...

    Homepage JEM

19.04.2010

DM/DBK Sprint: Sonne hoch zwei

von Annegret Fromke

Letztes Wochenende wurden in Kassel die Deutsche Meisterschaft und die Deutschen Bestenkämpfe im Sprint-Orientierungslauf ausgetragen. Dazu fanden sich knapp 650 Läufer und Läuferinnen in Europas größtem Bergpark, Kassel-Wilhelmshöhe, ein. Schon bei der Anfahrt über die Wilhelmshöher Allee sah man die Besonderheit der zwei anstehenden Sprint-Läufe: ein steiles Parkgelände, inmitten dessen das Schloss und noch etwas höher die Herkules-Statue gelegen sind. Den enormen Höhenmetern wirkten allerdings das sonnige Frühlingswetter und der Ehrgeiz, zu gewinnen, entgegen.

Nun standen zwei Läufe an. Zuerst kam der Qualifikationsdurchgang, mit dem man sich für den Finallauf qualifizierte. Anschließend folgte das Finale, bei dem im A-Finale der jeweiligen Altersklasse die besten 30 Läufer aller Qualifikationsläufe starteten, und die restlichen Teilnehmer um den Sieg des B-Finales kämpften. Zwischen den beiden Läufen war viel Zeit, um sich zu erholen – fast ein bisschen zu viel Zeit. Jedoch war die Idee, die Finalläufe der Damen- und Herren-Elite später starten zu lassen, klasse und sorgte für viel Publikum an der Zielpflichtstrecke. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Sprint-Vorlauf - Sprint-Finale - BRL (HE-1/2) - BRL (HE-2/2) - Fotos

18.04.2010

Junge USV-OLer Hälfte des Landeskaders 2010

von Wieland Kundisch

Das kommt nicht von ungefähr und mag zum einen leider am Mangel an Nachwuchs-OLern vieler sächsischer Vereine liegen. Positiv und unseren Verein betrachtet, gründet es daür im beständigen, durchdachten ehrenamtlichen Schulen und Betreuen junger Waldläufer durch erfahrene Vereinsmitglieder. Neben helfenden Eltern und einer gemeinschaftlichen Art OL-Paten mit den Jugendlichen sei die jahrelange Arbeit Wolf-Gerold und Sabine Juckelandts hervorgehoben, die in ihrer Trainingsgruppe inzwischen auch einzelnen Kindern der anderen Dresdener Vereine die Grundlagen des Orientierens mit Karte und Kompass sowie Freude am Bewegen vermittelten. Zudem bildeten und bilden Ines Drechsel und Rainer Müller erfolgreich eine OL-Kindergruppe. Und wer bei Helmut Conrads Wettkämpfen zugegen war, sah bestimmt schon seine Plakate. Die Schüler, die er in seiner "Enklave" für den OL begeistern konnte, sind nicht minder wenige und fähige. Drei von ihnen traten bereits dem USV TU Dresden bei - nicht zuletzt, um Sachsenkader werden zu können. ganzen Artikel lesen...

    Kadersteckbriefe

13.04.2010

Militärisches Trainingslager

von Luise Sasse

Von schlammigen Löchern, in denen man stecken geblieben ist, bis hin zu Panzern, die überall rum standen, war in diesem Ostertrainingslager vom 6.-11.April alles dabei.
Nach 9 Fahrtstunden waren wir endlich in Marche-en-Famenne in Belgien. Die Zimmer der Jugendherberge waren schön, auch wenn man sich erst mal an die französische Bettwäsche gewöhnen musste. Nach dem Abendbrot ging es für die Kader schon los. Gegen 22 Uhr haben wir uns in Laufsachen vor der Tür versammelt. Nachdem Sascha Martin uns die ersten Instruktionen gegeben hatte, haben wir noch ein lockeres Läufchen durch das Dorf gemacht. Auch Dehnungsübungen haben an diesem ersten Abend nicht gefehlt.

Bepackt mit einem Lunchpaket und noch trockenen und sauberen OL-Sachen ging es am nächsten Morgen gleich los, in das Militärgelände der belgischen Armee, in dem wir die ganze Zeit trainieren würden. ganzen Artikel lesen...

    Karte 1 - Karte 2 - Bilder

08.04.2010

Trotz Einzelsportart auch in der Mannschaft Top

von Fanny Sembdner

Am 06.04.2010 fand der 23. Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund statt.

Damit das News-Archiv auf dieser Seite auch mal genutzt wird, verweise ich hins. der Beschreibung des Team-Laufes auf meinen Artikel vom Vorjahr.

Die Strecke war die Selbe, es gab nur andere Sieger.


Es wurde deutlich, dass, obwohl Orientierungslauf eine Einzelsportart ist, wir auch in Teams klasse sind. So gab es in der Gesamtwertung einen 2. Platz bei den Frauen für "USV endlos" durch Cornelia Eckardt, Claudia Helling und Christina Holfeld und einen 3. Platz bei den Herren mit Wieland Kundisch, Karsten Leideck und Henryk Dobslaw (begünstigt durch Frühstart durch Veranstalter).

Außerdem gab es einen guten 3. Platz in der Wertung W 20-34, der - trotzdem - nur den 14. Platz in der Damengesamtwertung ergab.
An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Team entschuldigen, so ein hohes Tempo gelaufen zu sein, aber der Podiumsplatz dürfte doch eine gute Entschädigung sein.

    (fehlerhafte) Ergebnisse - Fotos von Nora

06.04.2010

Prague Easter: Out of Limit

von Felix Reimann

Eigentlich bin ich ja kein Fan tschechischer Wettkämpfe. Da ich in diesem Jahr, mit meinen 27 Lenzen, der Bachelorarbeit wegen aber wieder zu Hause bei Mama und Papa wohne, ist mir jede Ablenkung willkommen. Was liegt also näher, als sich über die Ostertage eine Auszeit zu gönnen, um der unangenehmen Pflicht zu entfliehen. Und da man bei TU seinen Namen nur in eine Liste eintragen muss und sich alles weitere wie von Geisterhand organisiert, kann man sich mit einem Klick weg von der Pflicht am Schreibtisch direkt in die Felsen katapultieren. Gesagt, getan:

Etappe 1 – Die Angst vor der Wolke

Auf dem Weg zum Start erinnerten mich diverse merkwürdige Gerüche an meine ersten Erlebnisse beim Orientierungslauf. Damals machte ich in Wuttis Begleitung die Erfahrungen, was es heißt diesen Natursport zu betreiben. Wir kamen beide recht zeitgleich aus irgendeinem Wald ins Ziel. Zur Wettkampfwiese war es noch ein ganzes Stück zu laufen, also gingen wir diese Strecke zusammen. Wutti erzählte und ich schaute ehrfürchtig zu ihm rauf. Was mich damals allerdings noch sehr irritierte, war, dass er auf diesen 500 Metern zum WKZ nicht nur oben, sondern auch unten einiges von sich gab.
Beim Start der ersten Etappe beängstigte mich diese Erinnerung, schließlich fand dieser – wie sollte es in Tschechien anders sein - an einem Hang statt. Das Gesäß des vor mir startenden war also direkt in meiner Gesichthöhe... Der Start ging ganz normal, ohne Zwischentöne oder –gerüche, von statten und meine wirren Gedanken lenkten mich von diesem ersten Anstieg ab. Der Lauf selbst war dann recht schön. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse und Bilder - 1.Etappe - 2.Etappe - 3.Etappe - 4 Felsbilder