29.03.2011

Frühlingsregen - für OLer ein Segen?

von Stefan Buhler

Man kann einen verregneten Samstagnachmittag auf der Couch zu Hause verbringen oder man macht es wie etwa 130 verrückte OLer und rennt stattdessen durch den Wald. Denn am 26.03., dem ersten Frühlingssamstag dieses Jahres, lud das OL-Team Wehrsdorf zur Ostsachsenmeisterschaft ein, die gleichzeitig als Landesranglistenlauf in die Wertung mit einfloss.

Da Nullzeit erst um 13:00 Uhr war, erschienen alle Läufer ausgeschlafen am Wehrsdorfer Bad, das als Wettkampfzentrum fungierte. Doch nass war es dort nicht nur im Becken. War zu Beginn der Regen noch eher ein Nieseln, goss es pünktlich mit dem ersten Start in Strömen, um sich dann mit zunehmender Zeit in Schneeregen zu verwandeln, der besonders Brillenträger vor arge Probleme stellte. Doch zum Glück hatten fleißige Hände ja zwei Zelte aufgestellt, in denen man sich unterstellen konnte.

Im Wald sorgte der Regen hingegen für Erfrischung, die man schon am Anfang brauchte, als es nach wenigen Posten einen steilen Berg hinauf ging. Ansonsten hielten sich Anstiege in Grenzen und auch der Wald war zwar nicht immer einfach, aber zu weiten Teilen gut belaufbar, was ein hohes Lauftempo und einen guten Sichtkontakt zum Kontrahenten ermöglichte. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - SI-Zeiten - Karte

22.03.2011

Geschafft...

von Fanny Sembdner

...das sagen sich alle Helfer, die das letzte Wettkampfwochenende mit organisiert oder vor Ort im Einsatz waren.
Was war nicht alles zu organisieren: Genehmigungen einholen, Turnhalle für Übernachtungen ausfindig machen und über den Preis für die Vermietung verhandeln, Informationen an die Hausbesitzer in unmittelbarer Startnähe geben, Absprachen vor Ort treffen, Karte überarbeiten, Bahnen entwerfen, Posten vormarkieren, Testlauf durchführen, Startlisten erstellen... ich könnte die Liste hier noch um Einiges erweitern, aber ich belasse es erstmal dabei.

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Unsere Abteilung hat am 19.3. in Großkmehlen die Deutschen Bestenkämpfe im Nacht-OL und am 20.03. den ersten Bundesranglistenlauf der Saison 2011 ausgerichtet. Am Samstagabend waren 180 Starter dabei. Diese starteten in 3 Wellen im Massenstart. Dank guter Bahnlegung - hier mussten in den Altersklassen mehrere Schlaufen gelaufen werden, die von Läufer zu Läufer variierten - waren die meisten dann aber ganz schnell „allein“ im Wald. Die anspruchsvollen Bahnen, waren dank des Nacht-OL-Trainings, welches in Dresden angeboten wird, gut machbar, teilte eine Dresdner OLerin mit. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Artikel auf ol.de - Bilder DBK Nacht - Bilder BRL - Bilder Laufszene

22.03.2011

Diplom für Sprint-Serien-Sieger und "OL, 3. Semester"

von Wieland Kundisch

Nacht-OL ist (fast) passé. Winter sowieso – bis zum nächsten.
Frühlingszeit ist OL-Zeit.

Nachdem wir zur Radebeuler Saisoneröffnung durch 2 Sprint-Serien-Wäldchen und stadt-sprintartig liefen, steht der 3. Dresdner Sprint-OL bei Sonnenlicht an. – Hinweise siehe Link
Nach dem Lauf werden die jeweils Erstplatzierten der 8 Klassen von 2010 mit einem Posten aus der Tischlerei-Werkstatt des Planetaners Frank Sickert ausgezeichnet, auf dem alle Gewinner der erfolgreichen 7 Jahre zuvor stehen. Nach Heiko Gossels Aussage darf den Cup behalten, wer ihn 3-mal nacheinander gewinnt.

Am Tag davor, Dienstag, den 29.3. wird zum Gesundheitstag der TU ein OL für (Denk)Sportinteressierte angeboten, worauf die auflagenstarke CAZ (Campuszeitung) durch Post-OLer Paul Leidinger wiederum am Vortag u.a. hinweist. ganzen Artikel lesen...

    3. Sprint-OL - Verbotssymbole Sprint

16.03.2011

Endlich geht es wieder los

von Julius Huhn

Nach einem langen Winter begann letzten Samstag, pünktlich mit dem Einbruch des Frühlingswetters, endlich wieder die Saison des „normalen“ OLs. Das heißt ohne vorher die Lampe auspacken oder die Skier anschnallen zu müssen einfach ab in den Wald. Traditionell bereitete uns Planeta Radebeul den Start in die Saison, diesmal in heimischen Gefilden.
Wer sich mit dem Rad aufgemacht hatte, wurde schon gleich auf dem Weg zum WKZ an die Besonderheit Radebeuls erinnert: Es ist steil. Und so konnte man sich das Einlaufen fast sparen und gleich zum Start weiter. Hier wurde uns dann eine interessante Mischung aus Wald- und Stadtlauf angeboten. Wenn man auch manchmal das Gefühl hatte nur die gerade Straße lang zu rennen, waren doch die sprintartig angelegten Waldpassagen umso schöner. Dabei gebot vor allem der Geländewechsel Vorsicht, sich nach dem schnellen Siedlungsgebiet wieder auf feinfühligere Orientierung einzustellen, um nicht am Posten vorbeizuschießen. Ob über Asphalt oder zwischen den Bäumen hindurch, Höhenmeter gab es überall zu bezwingen. Und so waren diejenigen im Vorteil, die entgegen der im Winter angewöhnten Tradition auf das langärmlige Laufzeug verzichtet hatten. Denn bei dem herrlichen Wetter, das die Planeten für uns organisiert haben, hat so mancher tüchtig geschwitzt. Dafür ginge es für die Radfahrer auf dem Heimweg nur noch bergab, so dass man den gelungenen Saisonstart noch schön ausrollen lassen konnte.

    Ergebnisse - Bilder - DE-Karte (1/2) - DE-Karte (2/2)

12.03.2011

90 km weitestgehend Doppelstockschübe... - Vasaloppet 2011

von Wieland Kundisch

Er ist wohl der europabekannteste und weltgrößte Skilauf, auf jeden (Schnee)Fall ein schwedischer Klassiker. Ein halbes Dutzend TU-OLer beteiligte sich letzten Sonntag an dem kräftezerrenden Massenspektakel. Meine Reise begann passenderweise am Wasaplatz. Da Wasabrotessen zur Vorbereitung allein nicht reichte und damit die Fahrt nach und von Mittelschweden lohnt, trainierten wir eine Urlaubswoche zuvor in Wettkampfnähe.
So wirtschaftlich und sportlich das Großereignis heute anmuten mag, liegen seine Wurzeln doch in alter Historie: Bevor Gustav Wasa sein Volk aus dänischer Unterdrückung führte und 1. König Schwedens wurde, holten den Verfolgten endlich zum Widerstand Entschlossene in Sälen, vor der Grenze zu Norwegen, ein und fuhr er zurück nach Mora – auf Skiern. Ob dies jährlich Anlass zum Bewältigen der langen Distanz für die größtenteils tausenden Schweden ist oder doch eher „einfach“ der Eigenbeweis, sie zu schaffen, hinzu in bestimmter Zeit? Das Gedenken lebt so und so darin fort. ganzen Artikel lesen...

    Beitrag im schwedischen Fernsehen - Bilder

10.03.2011

Alle Akkus geladen?! - Einladung zur DBK Nacht

von Fanny Sembdner

Unter dem Motto "Spring in den Frühling" stehen die Deutschen Bestenkämpfe im Nacht-OL, die am 19. März in den Kmehlener Bergen (ca. 30 km nördlich von Dresden) ausgetragen werden. Unser Verein als Ausrichter des Wettkampfwochenendes lädt außerdem am Sonntag, den 20. März zum ersten Bundesranglistenlauf der Saison ein.
Das Gelände der DBK Nacht, ausgetragen als Schlaufen-OL mit Massenstart, war bereits Austragungsort der Deutschen Meisterschaft Mittel des vergangenen Jahres, nur dass das Gelände im Schein der Stirnlampe sicher gänzlich anders aussehen wird.

Ein Bundesranglistenlauf über 80% der Distanz eines Lang-OL steht am nächsten Tag bei Liega auf dem Programm. Das Waldgebiet nördlich von Stölpchen liegt an einem lang gestreckten flachen Hang mit Gesamthöhenunterschieden von 40m. Das Wegenetz ist unterschiedlich ausgeprägt, meist jedoch dicht. Die Belaufbarkeit ist fast ausnahmslos gut, in vielen Bereichen ohne jegliche Laufbehinderung, so dass sehr schnelles Laufen mÃöglich sein wird.
Wir erwarten etwa 200 Starter aus ganz Deutschland. Die Ausschreibung, Bahndaten und alte Karten findet ihr auf der Wettkampf-Homepage.

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08.03.2011

102-mal Bücken am Heller: Vielposten-OL zum Märzbeginn

von Sophie Gruschka

Ich muss sagen, ein bisschen beunruhigt war ich schon, als ich erfahren habe, wie viele Leute tatsächlich kommen wollten zu unserem kleinen lokalen Läufchen, dem Vielposten-OL der TU-Jugend auf dem Heller. Es waren nämlich nicht 100, und auch nicht 102 Läufer (so viele Posten haben wir im Wald versteckt), nein, sondern gleich mal 160! Aber wir als alte Vielposten-OL-Hasen haben es doch irgendwie gestemmt bekommen, und zwar (fast) ohne volljährige Hilfe!

Die Kartenarbeit lag wieder einmal ganz in den professionellen Händen unserer Bahnlegerin Elisabeth Drechsel, wobei der Heller für diese kreative Arbeit natürlich viele Möglichkeiten bietet. Und so ist eine Bahn entstanden, die als solche vor lauter Postenkreisen schwer zu erkennen war, die Augengymnastik an Posten 50 verlangte und im sonnigen, altbekannten (und doch tückischen) Militärgelände am Heller einige Konzentration forderte. Damit dort auch alles im harmonischen Rot-Weiß erstrahlte, hat Corinna viele Planungslisten und Organisierungsmails geschrieben und dafür gesorgt, dass ausnahmsweise mal niemand verschläft von uns Postenhängern, Leihchipverleihern, Teeausschenkern und Startlistenmastern. Es ist nicht passiert, zum Glück. Selbst einen Postenklau ("Nein gute Frau, das ist kein Müll!!!!") konnten wir verhindern... . ganzen Artikel lesen...

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