31.05.2011

OL-Wochenende am Werbellinsee - DM Mittel

von Torsten Kaufmann

Am vergangenen Wochenende luden die OL-er von TOLF Berlin zum OL-Wochenende an den Werbellinsee. Geboten wurden am Sonnabend die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz, anschließend ein Sprint-OL als Wertungslauf zur Deutschen Park Tour und am Sonntag dann ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz. Veranstaltungsort war die am Ostufer des Sees gelegene ehemalige Pionierrepublik, die nicht nur gute Unterkünfte, sondern auch gleich ein schönes Sprintgelände bot. Die beiden OL wurden in den angrenzenden Wäldern ausgetragen, die DM direkt am Seeufer mit den entsprechend steil abfallenden Hängen und der BRL etwas weg vom See in insgesamt flacherem Gelände. Die Veranstaltung war gut, wenn auch nicht perfekt organisiert, die Abendveranstaltung nicht zu langatmig und das Wetter war passend. Aber wo ist es das in diesem mit viel Sonne verwöhnendem Frühjahr nicht.

Und der USV? Wir machten mit 85 Startern unserem Titel als Deutschlands größter OL-Verein alle Ehre. Wie immer gab es viele Erfolge, aber auch die persönlichen kleinen Dramen. Große blieben zum Glück aus, so dass nach einem ereignisreichen Wochenende alle wieder nach Hause fahren konnten.
Hervorzuheben sind unsere Erfolge im weiblichen Nachwuchsbereich, beginnend mit ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse, SI, RouteGadget - Karte DM Mittel - Karte Sprint - Karte BRL

16.05.2011

Sächsische Meisterschaft Sprint

von Sophie Kääriäinen

Eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft ermittelten wir nun auch im eigenen Bundesland unsere Meister im Sprint. Bei schönstem Wetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt - war es für die meisten ein Vergnügen zu einer Meisterschaft auch mal mit dem Fahrrad anreisen zu können. Die, die dafür keine Lust hatten, konnten auch schon mal mit der Straßenbahn zum Wettkampf fahren.

Das Gelände bestand bei Lauf eins aus flachem Wald und auf dem Sportplatz hin und her Gejage. Schon vom Org.-Büro konnte man neun Posten sehen. Bei dem geringen Postenabstand war es umso wichtiger die Postencodes zu kontrollieren, was jedoch dadurch erschwert wurde, dass die Postenbeschreibung sich nur auf der Karte befand. Manch einem ging da schon einmal ein Posten durch die Lappen.
Im zweiten Lauf ging es durch Gärten und Wochenendhäuschen und auch ein wenig durch den Wald. Die große Frage bei den meisten Kategorien war jedoch meist: Links oder rechts um den See? So wurde aus den kilometermäßig kurzen Runden schnell mehr. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Karte 1.Lauf - Karte 2. Lauf

10.05.2011

Schmetterlinge in Coburg - Deutsche Sprintmeister(schaft)

von Henryk Dobslaw

Die Deutschen Sprintmeisterschaften - hohe Laufgeschwindigkeiten, schnelle Routenwahlentscheidungen und üblicherweise knappste Ergebnisse - wurden am vergangenen Wochenende bei wahrhaft fürstlichem Wetter im Hofgarten von Coburg durchgeführt. Neben einem stark überhöhten Panorama-Start an der Veste und zahlreichen Wechseln zwischen schnell belaufbarem Parkgelände und dicht bebauten Hanglagen mit zahlreichen Treppen und Terrassen boten die Strecken des Vorlaufs noch eine Besonderheit, auf die nicht jeder Starter mental ausreichend vorbereitet war: Bahnschmetterlinge, in denen ein Zentralposten nach ein- oder zwei Postenpaaren noch einmal angelaufen werden musste. Wer hier nicht ganz genau auf die Postenreihenfolge achtete, lief gelegentlich einen Posten ein zweites Mal an oder verabschiedete sich mit einem Fehlstempel gleich ganz aus dem Rennen. Die Läufer vom USV TU blieben von solchen Missgeschicken allerdings weitgehend verschont und erreichten in großer Zahl die zweite Runde. Lange Gesichter gab es allenfalls bei den Männern, wo sich in hart umkämpften Vorläufen nur Florian Flechsig und Karsten Leideck in der Herren-Hauptklasse, sowie Alexander Lubs und Gerd-Michael Buhler in der H40 jeweils einen Platz in den A-Finalläufen sichern konnten.

Diese wurde dann am Nachmittag inmitten der verkehrsberuhigten Coburger Altstadt durchgeführt: mit wiederum zahlreichen Schmetterlingen und unter teilnehmendem Interesse von Einheimischen und Touristen. Leider führte eine individuell übertriebende Anteilnahme ausgerechnet in der Schlussphase des Rennens zum Diebstahl eines Postens und damit zur Annulierung des Damenfinales - ein Wermutstropfen, der den Wert der sonst sehr gelungenen Veranstaltung doch bedauerlicherweise schmälerte. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Bilder - Karte Vorlauf - Karte Finale - Karte BRL (1/2) - Karte BRL (2/2)

09.05.2011

Nachwachsender Nachwuchs - Kindertrainingslager

von Klaus Hempel

Parallel zum Sachsenkader-Trainingslager hatten auch die jüngsten Orientierungsläufer dank Achim und Rainer die Möglichkeit in der Woche nach Ostern einen TLSK (Trainingslager-Schnupperkurs) im Basislager „Erna“ zu erleben. Die Altersspanne reichte von 7 bis 12 Jahren (zeitweise waren auch 5-jährige mit Mutti unterwegs - Finja Helling). Aus unseren Kindergruppen waren Arne Piehler, Jonathan Drechsler, Lea Schoffer, Philipp Meißner, Paul Hempel sowie Ellen Klüser und Patricia Siegert von den schon etwas älteren Nachwuchsläufern dabei. (Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen!) Ergänzt wurde die Gruppe von Kindern aus anderen Dresdner Vereinen sowie durch Helmut Konrads Kindergruppe aus Bad Schandau. Nach der Ankunft am 26.4. gab es gleich einen Sprint-OL innerhalb des Lagers und für den Nachmittag hatte Helmut eine anspruchsvolle Bahn südlich der Erna vorbereitet. Im Gegensatz zu typischen D/H10 Bahnen ging es ordentlich quer durch. Die jüngsten OLer hatten dabei (auch an den folgenden Tagen) die Unterstützung von mitlaufenden Erwachsenen, so dass keine Suchaktionen nach den Läufen erforderlich wurden.

Das Training wurde jeden Abend von 19-19:30 durch sachdienliche Ratschläge von Rainer (man kann auch Theorietraining schreiben) abgerundet. Die Kinder sollten Karten und Hinweisblätter ordentlich abheften, was wohl auch so gemacht wurde. Paul ergänzte es immer noch mit der täglichen Rubrik „Bemerkungen“, unter der er seinen Emotionen nach den einzelnen mehr oder weniger erfolgreichen Trainingseinheiten verbal freien Lauf ließ. Leider hat er mich nicht autorisiert daraus zu zitieren. ganzen Artikel lesen...

    Bilder zu den Worten - Ergebnisse

09.05.2011

Sachsenkader-Ferienwochen-Ostertrainingslager-Fahrt

von Julius Huhn

Nach dem Prague Easter ging es für die Sachsenkader wie jedes Jahr in den Osterferien ins Trainingslager. Anders als üblich fuhren wir diesmal aber nicht ins weit entfernte Ausland, sondern nur „um die Ecke“ zur ERNA in Papstdorf. Das schien erst einmal ziemlich langweilig, denn ein Trainingslager muss doch etwas Besonderes sein und in der ERNA waren letztes Jahr schon drei Wettkämpfe. Bei genauerer Betrachtung stellte sich das Ganze aber als gar nicht so schlecht heraus: statt die Hin- und Rückfahrt je einen halben Tag eng gequetscht in Bussen zu verbringen, fuhren wir knappe 1,5 Stunden mit großzügig geplanten Sitzkapazitäten zum Zielort. Auch die übliche Stunde Autofahrt vom Quartier zum Trainingsgebiet fiel dieses Jahr aus. Noch dazu bietet die Sächsische Schweiz mit ihren (sehr genauen) Felskarten ein Gelände, in dem sich niemand unterfordert zu fühlen braucht. Wie schon letztes Jahr fuhren wir zusammen mit dem Trainingslager der „Kleinen“, denjenigen die noch zu jung für den Sachsenkader sind, sodass wir – insgesamt über 70 OLer – ein ganzes Feriendorf für uns bekamen. ganzen Artikel lesen...

    Wer oder was ist ERNA? - Ergebnisse

06.05.2011

Sächsisch-Böhmische OL-Tage 2011

von Theresa Flechsig

Bereits am Morgen des vergangenen Samstages grüßte ein wolkenloser Himmel und strahlender Sonnenschein: Perfektes Wetter für den 19. Jahrgang des SAXBO. Das mussten auch mehr als 800 OLer aus Deutschland und Tschechien geahnt haben, als sie sich anmeldeten.
In Hermanice war der Weg zum Start für die älteren Startklassen mit fast 2 km gut als Einlaufstrecke geeignet und da dieser sehr hoch gelegen war, sparte man sich wenigstens ein paar Höhenmeter während des Laufes.
Ein wunderschöner Wald mit ein paar knackigen Bergen, Bächlein und Posten mitten im Grünen lud zum Orientieren ein.
Auf dem Zielsprint war es von Vorteil noch einmal ordentlich Gas zu geben, da dieser direkt im WKZ lag. Somit hatte man aber auch die Möglichkeit von einem der 37 Teilnehmer der TU Dresden angefeuert zu werden.

Am 1. Mai durfte der Wald bei Olbersdorf rund um den Kelchstein per Karte erforscht werden. Diesmal konnten nicht nur die zahlreichen Steine, sondern auch das Tuten der Schmalspurbimmelbahn genossen werden.

Am Ende sahnten wir auch einige gute Platzierungen ab. So beispielsweise Wieland Kundisch in der Herren-Elite, der am Sonntag allen davonlief.

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