27.04.2012

Ultralang und ultrasteil

von Henryk Dobslaw

Wer sich nach dem Lesen der Ausschreibung auf zwei Stunden gemütliches Windschattenlaufen gefreut hatte, wurde bei den Deutschen Bestenkämpfen über die Ultralangdistanz am vergangenen Wochenende sicherlich auf ganzer Linie enttäuscht: Nach dem eindrucksvollen Massenstart von über 450 Läuferinnen und Läufern bildeten sich zwar etliche kleinere und größere Gruppen, aber diese blieben nur in seltenen Ausnahmefällen über die gesamte Wettkampfdauer beieinander. Dafür waren die Strecken im steilen Vorharzgelände östlich der Stadt Seesen einfach zu selektiv: mehrere hundert Höhenmeter waren von den Wettkämpfern aller Altersklassen zu überwinden, einige bis zu drei Kilometer lange Postenverbindungen stellten die Läufer vor schwierige Routenentscheidungen, und Standorte in den zwar überwiegend offenen, aber oft feinkupierten Hanglagen erforderten wiederholt sorgfältiges Orientieren im Postenraum.

In der Eliteklasse der Damen sicherte sich Ester Doetsch (DJK Adler Bottrop) den ersten Platz vor Anne Heinemann und Elli Ansorge (beide SV Robotron Dresden), Fanny Sembdner und Claudia Buhler (beide USV TU Dresden) belegten die Plätze fünf und sechs. Bei den Herren musste sich Wieland Kundisch (USV TU Dresden) nur Sören Lösch (USV Jena) geschlagen geben, während Sebastian Bergmann (SV TU Ilmenau) auf den dritten Platz verwiesen wurde. Karsten Leideck, Tomi Kääriäinen und Thomas Rewig platzierten sich auf den Rängen sechs, acht und zehn. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Fotogalerie - RouteGadget - "herrlich"

27.04.2012

Die Letzten werden die Ersten sein

von Corinna Nieke

Über die Lauf-, Ess- und Jahresziele der D/H20 und unserem Bundeskader.

Im Finale: die Steckbriefe der D/H20 und der beiden Bundeskader-Damen.

    Kader komplett

17.04.2012

Osterzeit - OL-Zeit

von Pia Schoffer

Wie jedes Jahr schließt sich an das Osterfest mit der Familie (oder für OLer auch an "Prague Easter") das Ostertrainingslager der Jugend an. Dieses Jahr verschlug es uns nach Thalheim in die Tabakstanne bei Chemnitz in die typischen Wälder des Erzgebirges. Es war wie fast immer: die Sachsenkader hatten das gleiche Lager wie die Nichtkader, wir hatten zwar verschiedene Trainingspläne, aber manche Einheiten hatten wir zusammen, wie die Abschlussstaffel.

Gleich nach der Ankunft ging es los. Naja fast, wir hatten erst eine kurze Einweisung von Rainer Müller, Joachim Gerhardt und dem Leiter der Tabakstanne, aber dann ging es gleich los mit der ersten Einheit - einem Lagersprint für alle (Kader und Nichtkader). So lernten wir schnell das Gelände, den Hof und das Haus unserer Unterkunft kennen...! Dann gab es Mittagessen: Nudeln. Natülich hatten alle nach der Fahrt und der ersten Trainingseinheit Hunger, nur leider konnte die Küche nicht mit Achims Kochkünsten mithalten. Nach dem Essen hatten wir kurz Freizeit, die wir zum Bettenbeziehen nutzten. 15 Uhr ging es weiter mit Linien-OL. Diese Form ist ja so schon nicht die leichteste, aber mit einer älteren Karte (Stand 2006) war es ein kleines Abenteuer. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse Lohwald-OL - Fenster-OL - Was ist schon die Hutmode von Ascot? - Fotoalbum - Massenstart-Video

13.04.2012

Dresdner des Jahres 2012

von Fanny Sembdner

Wir haben nicht nur Deutsche Meister, Weltmeister und (optimistischer Blick in die Kristallkugel...) künftige Jugend-Europameister im Verein, sondern seit Ende März auch einen "Dresdner des Jahres": den Präsidenten des USV TU Dresden und gleichzeitig Vorsitzenden unserer OL-Abteilung - Joachim Gerhardt.

Der "Dresdner des Jahres" wird vom Wochenkurier Dresden gesucht. Zur Würdigung des Ehrenamtes wurde die Aktion der Zeitung bereits zum dreizehnten mal durchgeführt. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde Achim von einem dankbaren Mitglied der OL-Abteilung zur Wahl gestellt und es wurde aufgrund seines vilefältigen Engagements zahlreich für ihn gestimmt! Er hat diese Auszeichnung in jedem Fall verdient - bei den vielen Stunden und Wochenenden, die er für den Sport, besonders für den Orientierungslauf, aufbringt.

    Der Vorschlag - Die Entscheidung

11.04.2012

Hier wird nicht gesucht, ...

von Corinna Nieke

...hier werden Schnürsenkel verknotet und getapt, Schritte gemessen, alle Berge hoch gerannt und sauber orientiert!

Auch während des Trainingslagers: die Steckbriefe der D/H18

    Kader D/H18

10.04.2012

Oje, Sonne und Schnee

Für viele mittlerweile schon Tradition ist das österliche Postensuchen in den Sandsteinfelsen rund um Doksy. So waren auch dieses Jahr wieder über 50 TU-OLer dem Ruf der Prager Orientierungsläufer gefolgt und mit zum Teil nicht ganz wettergerechter Kleidung mehr oder weniger pünktlich zur ersten Etappe bei Duba angereist. Bei etwa 5C wurde die Motivation der Läufer durch Aussagen wie "Der Freitag ist laut Wettervorhersage der wärmste von allen drei Wettkampftagen" oder "Sonntag früh sollen die Temperaturen unter 0C sinken" auf dem Höhepunkt gehalten. Zwar war in diesem Jahr die Zahl der Teilnehmer etwas geringer als in den Vorjahren, dafür waren aber auch OLer aus 23 Nationen am Start u. a. aus der Schweiz, Polen, Russland, Ungarn, Österreich, Belgien und den skandinavischen Ländern.

Wie jedes Jahr stand am Freitag die Mitteldistanz auf dem Programm, so dass bei Streckenlängen unter 6km erst mal wieder eine Eingewöhnung an die felsigen Verhältnisse möglich war. Die traditionsbewussten Teilnehmer konnten schon auf Wald- und Wettkampfzentrumserfahrungen aus dem letzten Jahr aufbauen, da derselbe Ort für den Auftakt gewählt wurde (allerdings diesmal ohne Baden nach dem Lauf). Bei vielen zahlten sich offensichtlich die Erfahrungen der vergangenen Jahre aus aber auch "Neueinsteiger" kamen mit den Felsen gut zurecht. Auf jeden Fall waren keine Suchaktionen nach verlorenen OLern notwendig, was aber vielleicht auch an den etwas ungemütlichen Temperaturen lag (wer will da schon unnötig lang im Wald verweilen). ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Karte 1/3 - Karte 2/3 - Karte 3/3 - Routegadget - Fotos