17.05.2013

Langer Lauf am ''Langen Rasen'' - der 24h-OL

von Julius Huhn

Aller zwei Jahre findet nach Himmelfahrt der Thüringer 24-Stunden-OL statt. Und so verwandelte sich dieses Jahr eine Wiese in Martinroda über das Wochenende in ein großes Zeltlager. In guter Tradition zeigte sich bereits auf dem Lageplan welcher Verein den größten Anteil am Starterfeld stellte (nämlich unserer...). Dementsprechend viele TU-Läufer wuselten auch im WKZ herum. Neben Läufern, die sich erst vom 100km-Duathlon oder vom SAXBO erholt hatten und jenen, die schon am Vortag bei der Hochschulmeisterschaft in den Wettkampfwald geschaut hatte, waren auch etliche altbekannte Gesichter unterwegs, die man lange schon nicht mehr auf einer Wettkampfwiese gesehen hatte.

Samstag 9 Uhr geht es endlich los. 130 Läufer drängeln sich gemeinsam die Straße hinauf, bevor sie sich auf elf unterschiedliche Startbahnen verteilen. Eine Weile kann man noch im Pulk mitschwimmen, doch wer den Moment verpasst, wenn sich das Feld verläuft und man zur selbstständigen Orientierung übergehen muss, der verliert bereits hier wertvolle Sekunden der 1400 Minuten, die der Wettkampf noch gehen soll.
Der Wald ist von vielen Wurzeln und Gräben geprägt. Der langgezogene Hang, auf dem der Wettkampf stattfindet, sorgt dafür, dass bei jeder Bahn die Hälfte der Strecke bergab geht. Die größtenteils weiße Karte, mit Schneisen ''schraffiert'', ermöglicht schnelle Läufe - zumindest für diejenigen, bei denen ganzen Artikel lesen...

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17.05.2013

Im Auftrag der Uni unterwegs - auch am (Männer)Feiertag

von Annegret Fromke

Auch in diesem Jahr fand sich ein Team Dresdner Orientierungsläuferinnen und -läufer, die für ihre Hochschule bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft am 9. und 10.05.2013 starteten. Dabei reisten aus Dresden Studierende, ehemalige Studenten und Angestellte der TU Dresden und der HTW Dresden nach Ilmenau.

Am frühen Nachmittag des Himmelfahrtstages fiel der offizielle Startschuss für den Einzellauf mit 75 deutschen und internationalen Teilnehmern. Die Strecken waren nicht übermäßig lang, jedoch hatte das Gelände seine Tücken. Starker Bodenbewuchs, vor allem Heidelbeersträucher, forderten eine gute physische Kondition. Ein dichtes Wegenetz mit nur wenig markanten Objekten erhöhte den orientierungstechnischen Anspruch. So musste man versuchen, Parallelfehler zu vermeiden. Die Herausforderungen meisterten bei den Damen Esther Doetsch (Uni Münster) und bei den Herren Bjarne Friedrichs (Uni Göttingen) am besten. Die Dresdnerin Corinna Nieke erkämpfte für die HTW Dresden den dritten Platz hinter Marie Winkler (TU Braunschweig). Bei den Herrn belegten Sören Lösch (TU Chemnitz) und Christoph Prunsche (Uni Paderborn) die Plätze 2 und 3. Die meisten der Studenten der TU Dresden kamen auf guten Top 10 Plätzen ins Ziel. ganzen Artikel lesen...

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08.05.2013

Alle Jahre wieder - der SAXBO

von Paula Starke

Start für die 21. Sächsisch-Böhmischen Orientierungslauftage, sächsische LRL: Samstag, 4.Mai gegen Mittag im interessanten Gelände bei Rynoltice/Polesi. Der Wald war durchaus schnell belaufbar mit dichtem Wegenetz, einige Felsformationen hatten es aber in sich. Das bisschen Regen störte ja eigentlich nicht weiter, aber vielleicht wären Kartenhüllen oder wenigstens wasserfestes Papier nützlich gewesen. Was soll’s, wenn die Karte sich nach einer Stunde im Wald auflöst, muss man die fehlenden Posten eben zusammenpuzzeln.
Auch wenn die vielen Höhenmeter und anspruchsvolle Verbindungen durch die Felsen einigen zu schaffen machten, gab es viele persönliche Erfolge zu verzeichnen. Medaillen sicherten sich Heinrich Salzmann (H16), Julius Gonsior (H20) und Heiko Gossel (H45) mit souveränen Siegen in ihren Altersklassen.
Den anstrengenden Tag rundete ein leckeres Abendessen von Achims Grill, inklusive Sonnenuntergang, ab. Vielen Dank an die fleißigen Grillmeister!

Am Sonntag ging es in den für viele bekannte, nicht weniger anspruchsvollen Wald um den Nonnenfelsen bei Johnsdorf. Das steile Gelände bot Raum für Spekulationen über die tatsächliche Zahl der ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse Samstag - Ergebnisse Sonntag

05.05.2013

Litomericky Tulipan - Sprints bis zum Abwinken

von Torsten Kaufmann

Am Maifeiertag startete eine Abordnung von TU-Läufern beim Litomericky Tulipan, einem Sprintwettkampf in Tschechien. Da der 1. Mai auch als Tag der Arbeit bezeichnet wird, organisierten die Veranstalter gleich einen Dreifachsprint und damit es den Läufern zwischendurch nicht langweilig wurde, gab es noch einen Mikrosprint obendrauf.

Austragungsort war das Städtchen Terezin, früher unter dem Namen Theresienstadt Teil sehr dunkler Kapitel deutscher Geschichte. Der Ort besteht aus einer alten Festung mit alten Kasernengebäuden im Innenbereich und viel Grün rings herum. Die Sprints fanden auf drei verschiedenen Karten auf einem Golfplatz, im Innenbereich der Festung und auf der Festungsanlage selbst statt. Der Modus war immer gleich, ein Postennest mit freier Reihenfolge und jeweils eine oder zwei feste Postenverbindungen, die in beliebiger Richtung abzulaufen waren (ohne währenddessen einen der anderen Posten mitzunehmen). Diese auf den ersten Blick kleine Ergänzung zum klassischen Postennest erhöhte die Komplexität doch beträchtlich und machte die Läufe richtig anspruchsvoll. Durch die verschiedenen Geländetypen stellte jeder Lauf unterschiedliche Anforderungen. Beim ersten Lauf galt es, in einfachem Gelände schnell zu laufen und die Konzentration hochzuhalten, um keinen Posten zu vergessen. Im zweiten Lauf ging es vor allem darum, die Pflichtverbindung sinnvoll einzubauen. Hier gab es sehr viele Varianten, wie dies geschah. Der dritte Lauf stellte hohe Anforderungen an die Feinorientierung, da die Kartendarstellung sehr detailreich war und im Festungsbereich Durchgänge zu erkennen waren. Dies stellte viele Läufer vor große ganzen Artikel lesen...

    Golfplatz - Innenstadt - Festung - Gehirn-Akrobatik - Gesamtergebnis Tulipan - Ergebnis Mikrosprint - Fotos

01.05.2013

Zitternde Beine am Fuße des Zittauer Gebirges

von Wieland Kundisch

Irgendwann wollte ich ihn mal mitmachen, den Zittauer Gebirgslauf. Alt genug für die lange Strecke von rund 35,3 km mit höhstens 880 hm war ich mittlerweile. Und die Anreise sollte sich ja lohnen. Da die Ultralang, die im OL, ausfiel, fand ich in ihm einen reizvollen Ersatz. So von meiner grob angepeilten Laufzeit her.
Für Vereinsläufer Stephan Hübner geht dort nichts mehr unter den 35 – außer eben gar nichts nach heftigem Schnupfen.

Vor Ort dann mehr vertraute OLer-Gesichter, als ich mir vorgestellt hatte. Einzelne noch vertraut vom Vortag. Ich war also nicht alleine Verrücktester.
Jeschken-Kreis-Kurzstreckenmeisterschaft im OL von Dresden aus gleich hinterm Erzgebirgskamm. Mit dabei eine kleine TU-OLer-Schar, die zur abgerundeten Hälfte auf die Podesttreppe bzw. in die Medaillenränge lief: Helmut gewann in fast-Sprintzeit, ich Silber und Heiko sowie Conny trotz unzufrieden wegen Fehlern jeweils Bronze samt Kuhglöckchen. Zahlreich vertreten unsere Anfang-Juni-Deutsche-Mittelmeisterschaft-Veranstalter Robotron und Ultralang-wegen-Waldabholzung-nicht-Veranstalter Lengefeld, zugleich Partnerstädter vom Wettkampfort Osek; bei einem herzlich feinen, mich stellenweise an Slowenien erinnernden OL von Teplicern mit besonderem Zieleinlauf „übers“ Wasser.

Derart erwärmt lief ich Sonntag von Olbersdorf in neblige Waldeshöhen. Die Beine zitterten erst einmal nicht mehr bei kühlen 4 Grad – und/oder vor Aufregung? –, sie bewegten sich. Ich wunderte mich anfangs über mehr Asphalt, als mir lieb war, mochte ich deshalb doch zur gleichen Zeit nicht den Oberelbemarathon vor der Haustür laufen wie 9 meiner OL-Vereinsmitglieder. Ah, Streckenänderung samt 900 m kurzer Streckenverlängerung um ein Waldgebiet, aber dann durfte ich endgültig hinein, in ganzen Artikel lesen...

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