27.10.2013

Fels- + Sumpf-OL und Cross statt bzw. für JEM

von Wieland Kundisch

Der Berliner und H18-Nationalkader Mark Otto, der den Banner des deutschen OL-Internetauftritts ziert, zieht der JEM einen regionalen Lauf in Böhmen vor? Nein. Auch wenn sein Name in Startliste und unserer Wettkampfquittung auftauchte. Computertechnik macht das Leben eben nicht nur leichter.
Also nicht „statt“.

Vorgezogen hätte auch unser Nachwuchsläufer Heinrich Salzmann die JEM. Aber was nicht ist, kann, wenn möglich und gewollt, ja noch werden. Dafür trainiert man, z.B. im nahen Ausland bei einem schönen OL wie dem des OK Jiskra Nový Bor um Sosnavá bei Ceska Lipa.
Zu dem verschlug es auch ein paar Hände oder eher Autos voll ostsächsische OLer. Die gingen von oben gesehen in den über 600 Einheimischen fast unter. Und da machten unsere Nachbarn 4 bis 5 regionale OL an dem Tag. Naja, von was kommt was.

Mit 4 OLern eine der wenigen zahlenmäßig dünn besetzten Klassen, die H18, verstärkte Heinrich hochstartend schon - und gewann er. Die Ironie: Mittelstrecke - die H16 hatte die selbe Bahn. Der Lohn: So wurde er schon zeitig startend Erster von zusammengenommen immerhin zehn. ganzen Artikel lesen...

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20.10.2013

Follow the sun...

von Hagen Nieke

...with a lot of fun - much more than orienteering! Mit diesem Slogan lockten die Veranstalter um Alt-Weltmeister Jörgen Mårtensson viele OL-Urlauber Anfang Oktober in den sonnigen Süden nach Sardinien zum "Five + Five".

Zur ersten Serie dieses 2 x Fünf-Etappen-Rennens ließen sich als einzige deutsche Teilnehmer auch sechs TU-OLer anlocken: Sabine und Hagen Nieke, Birgit und Michael Buhler, Tina Rickmeyer und Rico Müller. Die Läufe fanden traditionell in extra ausgesuchten Urlaubsgebieten mit von Skandinaviern aufgenommenen Karten statt. Auch die knapp 500 Teilnehmer stammten überwiegend aus Norwegen und der Schweiz, während z.B. nur 5 Italiener gemeldet waren.

Die erste Etappe war ein Sprint durch den Fischer- und Touristenort Stintino auf einer Landzunge im Nordwesten Sardiniens. Die Routen waren interessant um die zwei kleinen Häfen und durch den alten Stadtteil von Stintino gelegt. Im Ziel sponserte "Eismann" für jeden Teilnehmer zum Abkühlen eine Portion Eis. ganzen Artikel lesen...

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16.10.2013

22. Harz-MTBO

von Fanny Sembdner

Am 13.10.2013 wurde der 22. Harz-MTBO von der SV Wissenschaft Quedlinburg veranstaltet. Nachdem es die zwei Tage vor diesem 2er-Team-Moutainbike-Orientierungsfahren fast dauerhaft geregnet hatte, erwartete die Teilnehmer, darunter auch 4 Teams vom USV TU Dresden, an diesem Sonntag ein herrlicher trockener Herbsttag.

Alle Teams haben 5 Stunden Zeit um auf einer im Maßstab von 1:35.000 gedruckten Karte möglichst viele der 28 möglichen Posten anzufahren. Die Posten haben, je nach Entfernung und Schwierigkeit, unterschiedlich hohe Wertigkeiten. Im Gegensatz zu normalem OL werden die Karten schon am Abend vor dem Rennen ausgegeben. So kann sich jedes Team schon mögliche Routen überlegen. Jedoch wird erst nach dem Start die Wertigkeit jedes Postens bekannt gegeben. Als weitere Schwierigkeit wird ebenso dann erst mitgeteilt, welche Posten Blindposten (also nicht gehängte Posten) sind. Das hat zur Folge, dass bei einigen Teams die abendliche Streckenplanung wieder über den Haufen geworfen wurde und eine spontane Neu-Planung von Nöten war.

Schlussendlich reichten beim Team FACO Harz, bestehend aus Cornelia Eckardt und mir, 265 Punkte (von 485 möglichen Punkten) zum Sieg in der Damenkonkurrenz. Das Siegerteam der Herren hatte am Ende, nach Abzug von ganzen Artikel lesen...

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10.10.2013

Deep in the southwest: Long distance championship

von Jonas Kjäll

The highlight of the German orienteering season, the German (long distance) championship, took place this past weekend in Saarbrücken with competition center on the campus of the University of Saarland. Being at the opposite side of Germany from Dresden, the number of USV TU Dresden runners was somewhat lower than one would expect at a competition of this magnitude. However, we who went were very motivated and well prepared after a full competition season and a year of excellent trainings planned by Cornelia "Conny" Eckardt, our trainings-coordinator in TU. Especially useful were the two specific DM-Lang trainings organized by Sophie and Tomi Kääriäinen in the week leading up to the championship.

The roughly 6 h car ride, with Thomas "Thoto" Rewig behind the wheel, was easier than I had expected. We even almost completely avoided the mandatory west-German traffic jams, although we got some when we headed home on Sunday. The only somewhat questionable decision during the trip was the stop at Thoto’s favorite restaurant, McDonalds, for dinner. There was some muttering in the car about that not being the best preparation for a physical demanding race the next day. We arrived fairly late in the evening to the sleeping quarters, convenient located next to the competition center on campus. Upon arrival, some of us went out for a short jog to loosen up our legs after the long car trip. ganzen Artikel lesen...

    Results - RouteGadget - Pictures - (Für Deutsche) - (Für Schweden)

09.10.2013

DM Lang verpasst, D-Cup verpasst, Abschlussparty verpasst - hat sich das gelohnt?

von Theresa Flechsig

Alle Jahre wieder findet der Junior European Cup gegen Ende der Saison statt und alle (paar) Jahre wird auch ein deutsches Team entsendet. Ursprünglich als Sechs-Nationen-Cup gedacht, waren auch dieses Jahr wieder Läufer aus 14 Ländern dabei. So nahmen wir ebenso mit sieben anderen Athleten und zwei Betreuern die lange Reise nach St. Etienne in Südfrankreich auf uns.

Den Auftakt bildete ein Sprint durch den kleinen Ort Le Bessat. Viele Routenwahlen und uneindeutige Sperrgebiete trugen zu einem unerwartet spannenden Wettkampf bei. Paula kam sehr gut damit zurecht und lief auf einen guten 16. Platz.

Eingeschüchtert durch die steilen Hänge und vielen Höhenmeter starteten wir am Samstag auf die Langdistanz. Eine genauso große Herausforderung waren die Stein- und Brombeerfelder. Wir hatten sehr viel Spaß im Wald, was nicht zuletzt an der guten Bahnlegung lag.

Kommen wir zu unserem persönlichen Höhepunkt: der Staffel. Gemeinsam mit Resi Rathmann auf der zweiten Position fanden wir unseren Weg durch das Nebelmeer. Und das nicht mal so schlecht, sodass Paula im Zielsprint uns den elften Platz sichern konnte.

Obwohl das Wetter mit Nebel, Gewitter und Regen nicht ganz mitspielte war es auf jeden Fall die Reise wert. Für Paula definitiv, da es ihr erster internationaler Einsatz war. (Der nächste folgt in nicht mal 3 Wochen.) Auch für alle anderen stellte das starke Starterfeld eine große Herausforderung dar und gibt nochmal einen kräftigen Motivationsschub für das Wintertraining.

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04.10.2013

Probe für den Deutschland-Cup

von Heinrich Salzmann

Der traditionelle Lauf um die goldene Ananas, die Leipziger Kurzstreckenstaffel wurde am Samstag in der Dahlener Heide vom OK Leipzig veranstaltet. Bei schönem sonnigen Laufwetter traten zehn Staffeln des USV TU Dresden an. Bei einer insgesamt relativ kleinen Teilnehmeranzahl waren wir in der Favoritenrolle und konnten diese auch bestätigen. So kam es dazu, dass sich in der A-Kategorie Wieland Kundisch und Heinrich Salzmann ein knappes Rennen mit Thomas Rewig und Roland Klüser lieferten. Gefolgt von Matthias Kretzschmar, dem Zielsprint-Star von Regensburg, der mit Corinna Nieke die dritte Ananas gewann. Jens Leibiger (Post SV Dresden) lief außer Konkurrenz alle Strecken alleine und kam schon knapp nach dem zweiten Platz in das Ziel. In der B-Kategorie gewann Hendryk Wetzel mit Kay Cruse (SV Robotron Dresden) vor dem SV Bad Düben. In der C-Kategorie gewann als einzig angetretene Staffel vom ESV Lok Bad Schandau Karl-Heinz Huke mit Viola Kaiser. Auch wenn es Diskussionen um zwei falsch gehängte Posten gab, war es ein schöner Wettkampf.

    Ergebnisse - Karte - Bilder