27.11.2013

36. TU-Meisterschaft im OL - Rekorde und Frauenpower

von Torsten Kaufmann

Am vergangenen Wochenende fand die 36. Auflage unserer Vereinsmeisterschaft im OL, kurz TUMOL, im ostsächsischen Sebnitz statt. Traditionell beginnt ein solches Wochenende am Freitagabend mit der Abteilungsversammlung. Bereits hier stellten wir den ersten Rekord auf, denn wir unterboten die bisherige Bestzeit in dieser Teildisziplin deutlich. Im Wesentlichen berichteten die Leitungsmitglieder aus ihren Bereichen den Stand der Dinge, es wurde noch einmal die gute Nachwuchsarbeit mit fünf Teilnehmern an den Jugend-Europameisterschaften gewürdigt. Daneben wurden die von uns selbst organisierten Wettkämpfe des vergangenen Jahres (DM SkiO, Sächs. Meisterschaft Sprint, Vielposten-OL) kurz ausgewertet und ein Ausblick auf die kommenden Jahre gegeben. Weitere Themen standen nicht an und so konnte zügig die Konzentration auf das Hauptereignis des Wochenendes gelegt werden.

Die individuellen Startvorbereitungen auf den wichtigsten Wettkampf des Jahres sind sehr unterschiedlich und reichen von einem vormittäglichen Fußballspiel über ein entspanntes Gespräch bis zu einer kleinen Wanderung. Entscheidend ist nur ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Bilder - Ehrengaststarter Mattis Bahn, die längste - ohne Wege - mehr Bilder

21.11.2013

Da bewegt sich doch etwas...

Und plötzlich war der Posten vor der Nase abgebaut, bewegte sich einige Minuten zu einem anderen Standort, Schlange stehen, abwarten, rechnen, schätzen, pünktlich sein. Und der Weltmeistertitel bewegt sich nach Dresden! Aber von vorn:

Erst einmal bewegten sich vier Fahrzeuge mit insgesamt zehn Mitgliedern unseres Vereins aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen auf die goldene Stadt an der Moldau zu. Dort wollte man sich in einem Vorort mit dem Namen Mnek pod Brdy treffen, um am 17.11.2013 den legendären "OL mit bewegten Posten" kennen zu lernen oder die im Jahr zuvor gesammelten Erkenntnisse/Taktiken (Conny und Heiko) auszubauen.

In dem Örtchen schilderte mir ein Wirt den Fußweg vom Marktplatz zum Hotel und so kam es, dass Conny und Heiko einen sich bewegenden OL-Posten, weiß/orange leuchtend, im Schein der Autostrahler, sahen. Den Schirm trug ich bei mir - es ist ein Andenken an meine Prager Zeit und ein Geschenk, das mir damals mein tschechischer OL-Verein, der gleichzeitig der Veranstalter dieser "Meisterschaft mit bewegten Posten" ist, überreichte. Im Hotel bezogen wir unsere Zimmer und machten uns nach einer Weile wieder auf den Weg, Richtung Ortsmitte. Doch vorher galt es noch einen kleinen Abstecher zum ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Karte - Postenbeschreibung - Bilder - Video

20.11.2013

Grün ist Trumpf

von Claudia Helling

Am vergangenen Sonntag fand der 65. Crosslauf im Weißiger Wald statt. Zwar schaute die Sonne nur mal kurz raus und die Temperatur hätte etwas angenehmer sein können, trotzdem waren es gute Laufbedingungen. Und trotzdem waren in diesem Jahr weniger Läufer am Start sowohl im Kinder- und Jugendbereich, als auch bei den Erwachsenen. Dadurch ging es auf den schmalen Waldwegen nicht ganz so eng zu. Denn der Weißiger Lauf bietet Cross vom Feinsten: wurzelgesäumte, z.T. steinige Wege mit aufgeweichten Stellen, Laub (an kritischen Stellen gefegt), enge Kurven und vor allem lange Berge. Und letztere nicht nur einmal pro Runde. Das alles erfordert hohe Konzentration sowie immer wieder Rhythmus- und Tempowechsel.

Unsere Youngster Patricia Siegert und Heinrich Salzmann kamen auf der 4800 m-Strecke bestens zurecht. Beide siegten in ihrer Altersklasse U18 und wurden in der Laufgesamtwertung Zweite bzw. Dritter. Patricia lag nur 46 sec hinter dem schnellsten Mann und knapp 4 min vor der ihrer nächsten Konkurrenten. Auch Heinrich sicherte sich seinen Holzpokal (in Form einers überdimensionierten Schach-Bauern) mit über einer Minute Vorsprung. Vielleicht kommt so im Laufe der Jahre mal ein Schachspiel für den TUMOL zusammen auch im Vorjahr gab es diese Trophäen bereits.

Wie anspruchsvoll die Strecke mit einem 900 m langen Anstieg (mit 100 Höhenmetern) sowie einem weiteren 400 m langen Berg ist, belegen die Laufzeiten: Beide benötigen knapp 22 min. Auf der 3000-er Strecke lief ich rund 2 min langsamer als auf der Bahn.

Der Hauptlauf über 7800 m hing noch eine zweite Schleife an die 4800-er an mit noch einmal zwei Bergen. Hier war eine gute Einteilung des Laufes gefragt und so manch eine(r) blieb in der zweiten Runde am Berg regelrecht hängen.

    Bilder - Ergebnisse

17.11.2013

Frischlinge im Mondenschein - "Fallen Leaves Rogaine"

von Friedmar Richter

Rogaines sind im Vergleich zu gewöhnlichen Orientierungslaufveranstaltungen relativ spärlich gesät, und so muss man die wenigen Gelegenheiten ergreifen, die sich einem bieten. Eine solche Gelegenheit ergab sich nun am 16./17. November mit dem "Trail of the Fallen Leaves" 10h-Nacht-Rogaine rund um das polnische Gilw, 40km südlich von Wroclaw (Breslau für die älteren unter uns). Organisiert wurde es inzwischen zum 5. Mal vom Strzeliner Regionalzweig der Polnischen Gesellschaft für Tourismus und Sightseeing (kurz: PTTK ). Die TU-OL-Frischlinge Thomas Schmitt und Friedmar Richter nutzten die Chance und machten sich auf den Weg.

Auf unnötiges Beiwerk wurde seitens des Veranstalters bewusst verzichtet: Es gab eine Karte im "klassischen Standardmaßstab" 1:51.000, genügend Posten, damit während der 10h keine Langeweile aufkommt, Stempelzangen statt SI-Cards, mit denen auch der gemeine Wanderer ohne OL-Hintergrund klar kommt und im Ziel einen warmen Krautgulasch, um wieder zu Kräften zu kommen.
Nach der Kartenausgabe eine Stunde vor Start stürzten sich die 36 Teams / 105 Teilnehmer aus Polen, Tschechien und Deutschland sogleich auf die Routenplanung. 30 Posten mit Wertigkeiten zwischen 4 und 8 Punkten standen zur Auswahl, deren Luftlinienabstände untereinander sich von 2 bis 3km bewegten. Da das WKZ sich ziemlich zentral auf der Karte befand, entschied sich unser Team "Lolek und Bolek" für ein kreisförmiges ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse und Bilder (demnächst)

11.11.2013

Der Abschluss zum Auftakt - das Kadertrainingswochenende in Coburg

von Roland Klser

Bayern, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, und viele mehr stehen häufig in Konkurrenz zueinander. Doch an diesem Wochenende war alles anders. Gemeinsam trainierten die Kader in den bunten Wäldern von Coburg und hausten in einem Pfadfinderlager. Zusätzlich sollten sich die Kader ein wenig kennenlernen und auch die jeweiligen Landestrainer blieben nicht unbekannt.

Am 08.11. (Freitag) war die Anreise bis 18:30 Uhr und ein lockeres Laufen geplant, dass dann doch zu einer sehr harten Trainingseinheit wurde. Durch eine kurze Begrüßung und die ersten Kennlernspiele sollte das erste Eis gebrochen werden. Durch einen Einblick in den Nationalkader durch Christoph Hofmeister sollte auch der Reiz zu einem regelmäßigen Wintertraining geschafft werden.

Am Samstag vor dem Frühstück gab es einen Warm-up-Lauf und einige Hinweise zum Training, dabei gab es einige Belustigungen durch die Aussprache von Namen. So heißt Heinrich S. neuerdings Henrike S.. Am Vormittag wurde eine 2er-Schleppstaffel gelaufen.
Der Wald beinhaltete fast alles: ganzen Artikel lesen...

    Bilder vom sächsischen LJFW - Ergebnisse der Coburger Organisatoren