26.04.2015

Theresa gewinnt die Ultralang im Heimwaldvorteil

von Wieland Kundisch

1 vor 2000 nach Christus wurde mitten in Papstdorf inmitten des Elbsandsteingebirges ein finnisches Holzblockhaus gebaut. Die bewohnende Familie: Sportler, gastfreundliche.
Jahre später, vor einer Dekade, ließ OL-Legende Helmut Conrad – in Rente vollends im OL aufgehend – die Abteilung OL im Eisenbahner Sportverein Lok Bad Schandau wieder aufleben. Er ging und geht dazu an Schulen. Die ersten beiden, die 2006 erfolgreich hängen blieben, die Geschwister Flechsig, fanden allerdings über ihren Cousin, damals USV-OLer, und über ihren Vater, mit dem Helmut Kontakt zum Forst aufnahm und pflegt, zum OL-Sport, der waldweit coolsten Denkbewegung.

Um in ihrer Jugend in den Kader berufen werden zu können, was damals im ESV noch nicht möglich war, und kaum ferner um Staffelpartner zu haben – wechselten sie in Helmuts Erstverein – den unseren. Nun organisierte nach reichlich kleineren Veranstaltungen und der DBK Nacht 2012 der ESV im wahren Sinne vor Flechsigs Elternhaustür die DBK Ultralang (WKZ Grundschule).
Florian teilte der Herrenelite am kühlen, überschaubaren Mittagsmassenstartfeld die A3-Karten aus. Gerne wäre er mit ihr mitgelaufen. Test war er gelaufen. Der Waldarbeiter half seinem Ursprungs-OL-Verein bei der Postenarbeit. So wie einige andere „Vereinsfremde“, Helmuts Familie und Freunde: der halbe SV Bad Düben, reife Planeta Radebeuler beim Autos Einweisen und „unser“ Andrej, der so selbst einen sonnigen Samstag und vor schöner Kulisse selbstlos 12 Stunden hinterm Rechner zubrachte. Am Sonntag stieg er nach Laufdatenabschluss dann doch noch mal auf einen Felsen.

Flohs „kleine“ Schwester Resa, in Dresden studierend, lief mit. Und wie sie das tat. Schnell und am schnellsten. In der Damenelite. Mit den 20erinnen Paula sowie Patschi liefen zwei weitere TU-Damen die längste Damenbahn. Da Pepa – Josef Neumann – eine ultralange Fahrt auf sich nahm, standen auch drei TU-Eliteherren am Start und liefen den längsten Kanten. Friedmar schonte dabei seinen beim letzten Fels-OL lädierten Rücken und machte ruhiger. Mit verlorenen Keksen, also ohne Kekse so ausdauernd durchhalten – ich ziehe meine Mütze. Im Lauf zog ich ausdauernd meine rutschende Hose hoch, rettete sie 2h 13min vorm Abgang unter die Gürtellinie. Ob mir Wanderer einen Gürtel geborgt hätten?
ganzen Artikel lesen...

    Bilder - Bahnen und Routen - Ergebnisse

20.04.2015

Oster-TL im Zittauer Gebirge

von Wilhelm Holfeld

So... Ein Bericht über das Sachsenkader-Ostertrainingslager soll es also werden. Wo soll ich da denn anfangen? Na, am besten am Anfang: Am Dienstag, dem 7. Mai, ging es also los. Wie üblich bildeten sich einige Fahrgemeinschaften, sortiert nach den Startpunkten.
Als dann gegen 10 Uhr die meisten Kader an der Jugendherberge „Dreiländereck“ im beschaulichen Jonsdorf eingetrudelt waren, ging es dann auch sofort los zur ersten Trainingseinheit. Auch wenn die Brandenburger, die uns wie bereits im letzten Oster- und Sommer-Trainingslager Gesellschaft leisteten, erst mit ein wenig Verspätung ankamen, ging der Auftakt doch flüssig über die Bühne. Der Felssprint sollte uns zeigen, worauf wir uns in den nächsten Tagen einzustellen hatten und lehrte uns gehörigen Respekt vor den Felsen. Wenn selbst die Besten auf 1,7km 30 Minuten brauchen, ist klar, dass das Gelände sehr anspruchsvoll ist.
ganzen Artikel lesen...

    Tag 1: Schnee-OL - Tag 2: Wo lang ist schneller? - Fotos Tag 3 und 4 - Ergebnisse UND Fotos LM Mittel

18.04.2015

Rumeiern zwischen Felsen? OLers Traditionen zu Ostern

von Martin Riebisch

Was macht man so zu Ostern? Manche fahren nach Malle, machen einen Familienausflug in die Dresdner Heide oder gehen in die Kirche. Und als OLer? ... Klar doch! OL in Tschechien. Dort findet jedes Jahr ein kleiner, feiner Drei-Tage-Lauf namens „Velikonoce ve skalach“ (Ostern in den Felsen) statt, für den sich im Dresdener OL-Jargon „Prague Easter“ etabliert hat. Niemand konnte mir erklären, wieso. [Ist ein offizieller Name. ;]
Dieses Jahr hat sich nur ein verhältnismäßig kleiner grüner Haufen ins gelobte Felsen-OL-Land aufgemacht, um seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Bier trinken, Essen - und natürlich auch ein wenig Orientierungslaufen. So wenige waren’s dieses Jahr, weil wohl das Wetter der vergangenen Jahre abgeschreckt hat. Ich kann mich an einen Jagdstart im Schneetreiben erinnern, dafür gab es aktuell herrlichen Frühling mit reichlich Sonne.
Die Karten waren, möchte ich sagen, (noch) interessanter als sonst. Mit vielen Felsposten und spannenden Routenwahlen lagen wie üblich die Orientierungstechniken klar im Vordergrund. Kurze aber steile Anstiege fordern auch die Kondition. Manchmal aber vor allem das Geschick, nicht auszurutschen.
Mit dazu gehört natürlich die kulinarisch abgerundete abendliche Laufauswertung in der „schwarzen ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Fotos 1 - Fotos 2 - Karte 1 - Karte 2 - Karte 3

15.04.2015

Plätzchen und Kekse

von Friedmar Richter

Überaus erfolgreich schnitten die Teams des USV TU Dresden - Abteilung Orientierungslauf beim nunmehr 102. Mannschaftscrosslauf am 13.04.2015 ab. Diese traditionsreichste Team-Laufveranstaltung Deutschlands zog auch dieses Jahr wieder über 250 Mannschaften auf die 6,3km lange Strecke durch den Prießnitzgrund. Von den fünf an den Start gegangen USV-Teams belegten vier einen Podestplatz, drei sogar den obersten:

Platz 1 Damen 14-19: Patricia Nieke, Paula Starke, Alice von der Osten
Platz 2 Damen 35-49: Cornelia Eckardt, Claudia Helling, Christina Holfeld
Platz 1 Herren 14-19: Emil Sasse, Cedrik Klein, Wilhelm Holfeld
Platz 1 Herren 50-64: Burkhard Cerbe, Klaus Hempel, Thomas Wuttig

Die Siegerplätzchen wurden jeweils mit einer Familienpackung Kekse eines der Hauptsponsoren belohnt und selbst das aus Verletzungsgründen nicht angetretene sechste Team des Vereins musste nicht leer ausgehen und gewann bei der anschließenden Tombola auch noch eine. Ein rundum lohnenswerter Montagabend-Ausflug in die Leichtathletik also.


    Ergebnisse - Bilder - Mehr Bilder

10.04.2015

Osterferien-Trainingslager in der ERNA

von Ida Caspary

Wir sind am Dienstag, den 7. April zum OL-Trainigslager in das sonnige Feriendorf ERNA bei Papstdorf gefahren. Das Gelände mit den Bungalows war riesig, so dass die meisten Läufe innerhalb stattfanden. Zwischen den Trainigszeiten und dem leckeren Essen in der zentralen Halle haben wir miteinander jede Menge Freizeitaktivitäten unternommen, wie Tischtennis oder lange Werwolfabende. Wer trotz des täglich vormittag- und nachmittaglichen Trainings überschüssige Energie hatte, konnte auf den offenen Wiesen mit Fußball spielen. Doch zumindest Donnerstagnacht, nach dem Nacht-OL um unsere Hütten, schlief jeder gut. Freitag rannten wir zum Abschluss einen spannenden Staffellauf, bevor alle zurück nach Dresden fuhren. Wir danken den Trainern für die schöne und lehrreiche Woche und freuen uns auf das Ostertrainigslager nächstes Jahr.

    Bilder - alle Ergebnisse

02.04.2015

2 Trainer auf Achse: Ostsachsen- + Crossmeister?

von Wieland Kundisch

OL in der Oberlausitz. (Originalton: ... „müssen wir über jeden kleinen LRL was schreiben?“ Nö, aber still bin ich noch genug, wenn ich nicht mehr bin und Geschichten erzählt das Leben ümmer!)
Rad fahren? Auto ist in der Werkstatt. Rad auch. Auto ist wieder fit. Rad auch. Trotzdem Rad? Klar. Nur sind wir noch nicht wieder ganz fit nach Erkältung. Thoto (bürgerlich Thomas Rewig) und ich. Fahren wir mit der Bahn. Nicht der Deutschen, ist jetzt privatisiert dort. Und freundlich scherzen scheint als „Reisebegleiter“ (statt „Schaffner“) erlaubt.
Also früh durch die Heide, Brückengleisbaustelle abkürzend umfahren. In die Kopfschmerzbierdorfstadt ohne Semperoper.

Eine Stunde später mit Drahtesel und Schaumstoffhelm in Obergurig empfangen uns manche kurz wie Helden. Die müssen wir erst noch werden. Haben wir uns doch gerade bloß stracks über den asphaltierten Sattel des Naturbusens bewegt, der den Wettkampfwald bildet. Kaum da, spricht mich aus allen Himmelsrichtungen wer an. Ist mir ja verständlich, aber zu viel und alle „Dateien“ habe ich nicht immer offen und Trainersein scheint auch nicht mehr, was es mal war. Das nächste Mal mache ich wie Rinni (bürgerinlich Corinna Nieke), die beide OL mitmachte, und wie andere von uns (unter dem kurzweiligen Synonym SV TU Dresden) auch die traditionellste Traditions-Kreismeisterschaft Quedlinburg mit( – auch um die H21 zu verjüngen). Da kennt mich keiner. Außer G. Wendler fragt mich dann vor Ort nach Berücksichtungen bei SI bei der Zeitumstellung, wo ich auch nicht helfen kann. Ich weiß nur: immer dann, wenn die OL-Welt im frühen Frühling nach Dänemark ruft, geht uns klanglos eine Stunde flöten.

Reine Organisatoren sind wir geworden. Und selbst sporteln? Start ist für die mitteljungen OL-AL-Männer eine Stunde eher, vernehme ich nebenbei. Startvorverschiebung? ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse Ostsachsenmeisterschaft - Kreismeisterschaft Quedlinburg - Ergebnisse Dresdner Crossmeisterschaft