28.05.2015

Platz 6 beim 20. Thüringer 24-Stunden-OL

von Wieland Kundisch

und Anteil am 1. Platz beim 10. 12-Stunden-OL – wie vor 2 Jahren, nur diesmal spannender: 54s vorm Berliner Team mit dem Deutschen Sprintmeister. Was für Bärentypen?! (siehe unten links verlinktes Foto :)

Angeregt durch posttraumatische Sommernachtsträume und aus Anlass des Jubiläums, recherchierten ein paar emsige Vereins- und 1.-24er-Vereinsstaffelmitglieder die harten Fakten.
Die innerstädtische Konkurrenz hatte früher nicht eher als wir Fantasienamen. Post SV Dresden rangierte früher unter Lok. (Auf dass die Post nicht bald streikt! ;) Und der SV Robotron hieß früher Elbe Dresden.
Das Titelbild ist von 1992, als die OLer der HSG TU Dresden das erste Mal den 24h-OL gewannen.

Eine weitere interessante Entwicklung zeigt das breite Spektrum an TU-OL-(Anteil-)Staffeln der letzten Jahre: langjährige Freundestaffeln (einzelne sonst kaum noch beim OL anzutreffen), (halbe) Familienstaffeln, vereinsübergreifende Staffeln, Vereinsjugendstaffeln – mit Traditionsnamen oder Zufallsnamen. Für alle – immer wieder – besondere Erlebnisse.

Danke dem USV Jena, allen Beteiligten sowie Helfern für den 30 Jahre alten, weltlängsten Staffel-OL! Das Büchlein gibt eine schöne Übersicht, interessante Infos, aber auch die Internetseite liefert Berichte aus „alten“ Zeiten.

24h-OL-Historie 1. Vereinsteam TU Dresden
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    Achtung! Achtung! Bulldozer! - Bilder 1 - Bilder 2 - Ergebnisse - 24h-OL-Historie

21.05.2015

DM Sprint-OL: 3 unter den 2-mal ersten 6 der Elite

von Wieland Kundisch

Da der Orientierungssportverein Dresden am 9. Mai in Freiberg die Deutschen Meisterschaften im Sprint-OL ausrichtete, organisierten und halfen auch zahlreiche USV-TU-Dresden-OLer mit. Denen und den anderen fleißigen OLern aus anderen Vereinen sei an dieser wie anderer Stelle dafür gedankt.

Deutsche Sprint-OL-Meister 2015 wurden Patricia Siegert (D18) und Konstantin Kunckel (H14). Vizemeisterin wurde Ellen Klüser (D18).
Den jeweils 4. Platz in den Eliteklassen belegten Florian Flechsig sowie Patricia Nieke. Paula Starke landete trotz zuerst überlaufenem Endposten auf Platz 6.

Bei unserem BRL 2015 im Tharandter Wald am Folgetag erliefen folgende unserer Jugendlichen folgende Podestplätze:
D12 1. Gesine Rimpel
D16 1. Ellen Klüser
H12 1. Konstantin Kunckel
H14 3. Fridolin Sperling
H18 2. Roland Klüser

    Bilder DM Sprint-OL - Bilder BRL Lang - Ergebnisse und Bahnen DM Sprint-OL - Ergebnisse BRL Lang

14.05.2015

Bäume für alle und hellgrüne Handtücher

von Wieland Kundisch

Wer ist man, wenn man vor dem (prominenten) Vizemeister ist? (Im Gegensatz zu: wenn man ihn überholt? ;)
Kein Meister, wenn die Meisterschaft gelaufen ist. Zumal nur bedingt schneller als er, wenn er langsamer läuft, als er könnte. Das Dresdner Elite-Meisterstirnband gilt nur für OL.
Nach der ersten Runde des 45. Bühlauer Stundenlauf am SO-Rande der Dresdner Heide standen die ersten drei Plätze der Männer bereits fest. Zwei vor mir. Die meisten hinter mir sah ich ein- bis vielmal vor mir und umrundet sie, das gab Schwung. Zur Startnummer 53 (ich hatte 35) fehlte mir am Ende ein Meter zur (kleinen) Umrundung. Die „große“ Runde, die eine (halbe) Stunde abgetreten wird, misst einen reichlichen Kilometer. Ab den letzten Minuten läuft die Herde auf die kleine Sportplatzrunde ein – je 333m.
Mein Hauptgegner war für die anderen unsichtbar, eigentlich waren es drei. Wieland 2010, 2011 und 2012. (Wieviel ich 2004 lief, weiß ich leider nicht mehr.) Ich war jeweils ganz knapp um die 16km gelaufen und hatte mein Ziel: wie Wieland 2011 über 16km/h. Ich topte es, bin also bisher noch nur älter geworden. Vielleicht lag es an der OL-Schuhwahl. Besser als ein halbes Paar Laufschuh, das ich 2010 trotz fehlenden 140m gewann. ganzen Artikel lesen...

    Bilder - Ergebnisse - Post war 1981/82 schneller

13.05.2015

Sachsen gewinnt im Schwarzwald

von Cedrik Klein

Nach ca. 9h Busfahrt kamen wir endlich in Freiburg an. Dort begann, zwar bei schlechtem Wetter, aber in einer wunderschönen Altstadt der 3-Tage-OL. Der Sprint gehörte zwar nicht zum JLVK, aber trotzdem nahmen viele Sachsenkader teil. In der verschachtelten Altstadt gab es viele Routenwahlen. Damit war Vorplanen genauso wichtig wie schnelles Laufen und schnelles Entscheiden für eine Route. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Hinterzarten, über eine Straße, wie man sie sonst nur aus den Alpen kennt.

Am nächsten Tag ging es mit der Bahn nach Titisee und dort ging der JLVK richtig los. In dem teilweise steilen Hochwald war nicht nur Routenwahl, sondern auch Kondition wichtig. Alle Läufer waren durch das Laufen erschöpft, womit man dann doch ein bisschen grau im Kopf wird. Dies störte jedoch nicht, da auf der Schlussschlaufe nur noch wenig Routenwahl nötig war, sondern nur noch schnelles Laufen und grobes Orientieren gebraucht wurde. An diesem Tag schlugen wir fast alle anderen Landesturnverbände, dabei siegte Sachsen in 7 Kategorien von 10 und schuf damit eine gute Grundlage für den Staffellauf am nächsten Tag.

Sonntag war dann 8:30 Uhr Massenstart. Zur Abwechslung gab es Regen.
Wir Sachsen gewannen mit einem nicht ganz so großen Vorsprung wie am Vortag, aber trotzdem reichten die Punkte für den Jugendpokal. Bei den männlichen Junioren lief es nicht ganz so gut, doch am Ende konnte Sachsen den Gesamtpokal erfolgreich verteidigen. Es war ein tolles Erlebnis.

    Ergebnisse - Frauenpower - Gesamtsieg mit getrübter Schminke - USV-Kader 2015