24.02.2016

20, 30, 40 oder doch gleich 60 Jahre - OLer altern

von Wieland Kundisch

Wie jetzt? Wie lange machst du schon OL? Solange lebe ich noch gar nicht!
Oder: Die Karte ist von 1997 bzw. von 1986, da warst du/war ich gerade so auf der Welt! Oder noch nicht. Oder so ähnlich.

Haben im Februar mehr OLer als sonst Geburtstag? Nee, da sind nur – statt OL-Wettkämpfen – (OL-)Trainings, da bekommt man vielleicht mehr OLer-Geburtstage mit. Und die Jubilare laden ein, viel zu essen und viel zu trainieren. (Zur Not wird fürs Jubiläum addiert.)
(Halb)Generationsübergreifend feiern. Vereinsübergreifende Feiern. Post und TU Dresden vertragen sich nämlich insgeheim, trainieren und arbeiten zuweilen zusammen. Da kam es in Vergangenheit gar immer wieder zu Vermischungen. Ende Januar hat eine Postfrau, Frau von einem TU-Mann, erst wieder ein grün-gelbes OLerchen geboren. TU-Frau und Post-Mann kann es natürlich auch so machen: Zwillinge. Eins gelb, eins grün? Noch sind sie nicht geschlüpft.

Wochenende auf Wochenende: 20 Jahre Markus, 30 Jahre Paul, 40 Jahre Dorothea und Moritz bzw. mit Anton 60 Jahre. Hätten die jetzt alle wie Postler Paul ihre Lebensjahre als Posten in den Wald geschafft ...
Früher war Wenigposten-OL normal. In der Neuzeit gibt es schon mal 50 Posten beim Kindertraining („kleiner Vielposten-OL“ 2011) oder 40 Posten beim Nacht-Kompass-OL (diesen Januar).
Am 1.5. werden 108 Posten in der Sächsischen Schweiz stehen. Wenn sie genug Vereinsjugendliche hinstellen: 9. Dresdner Vielposten-OL. Am Vortag sollen dagegen extra wenige Posten lange Routenwahlen fordern.
Und davor, am 9.4., als Ultralangvorbereitung soll ein Revival-OL ebenso im Elbsandsteingebirge stattfinden. Karte von 1964, von Harald Grosse (1936-2004). Natürlich wenige Posten. Und fürs – 50-jährige – Jubiläum: anlässlich der 1. OL-WM 1966. Wo u.a. Harry G. mitlief, OL-Karten-Pionier der ersten Stunde, geboren am 9.2. –
vor 80 Jahren.

    Isergebirge 23. Dezember 2007

04.02.2016

Alle letzten Jahre wieder: Bangen um genug Schnee zum Ski-WE

von Patricia Siegert

Am vergangenen Wochenende fand unser traditionelle Skiwochenende in Rehefeld statt.
Nach dem Motto „nichts ins unmöglich“ schaffte es Wieland trotz mangelnder Schneemasse ein paar Feldrunden Ski zu fahren. Doch ob Schnee oder nicht Schnee, die Bewegung kam definitiv nicht zu kurz.

Den Samstag starteten wir mit einem langen und höhenintensiven Dauerlauf durch den weißen Winterwald. Völlig fertig wieder in der Hütte angekommen, wartete ein leckeres Mittagessen auf uns, anschließend ruhten wir uns bei lustigen Kartenspielen von den langen Strapazen des Vormittages aus.
Dann ging es schon mit einem lustigen Staffel-OL in Zweier-Teams weiter. Hierbei mussten die anzulaufenden Posten von einer Luftbildkarte (weder Satellit noch google :-) eingeprägt und anschließend (Redaktion: erst lochen, dann merken!) gelocht werden. Auf dem Rückweg war dann erneut ein Gedächtnis-OL zu lösen. Die Aufgabe wurde hervorragend gemeistert und schon bald konnten Jakob Löhning, Susanne Löhning sowie Markus Grätsch als Sieger gekürt werden.
Nach einer gemeinsamen Dehnrunde unter Magics Anleitung und leckerem Abendessen durften wir den Abend bei einem sehr interessanten Urlaubsvortrag von Conny und Heiko ausklingen lassen. Es folgte ein langer Spieleabend bis spät in die Nacht – in der aus Nieselregen Neuschnee wurde.

Top ausgeruht, frisch und munter starteten wir am nächsten Morgen mit einem leckerem Frühstück, Aufräumen und Packen. Anschließend absolvieren wir unser letztes Training (Einlese-OL) im Tharandter Wald bei Grillenburg. Schließlich war das diesjährige Skiwochenende wieder einmal viel zu schnell vorbei. Vielen, vielen Dank an alle Organisatoren, besonders an Conny und Susi, an die lieben Fahrer und die super Gemeinschaft!

    Bilder mit Weiß