22.06.2016

Sichtung: neue Exemplare des Sachenkaders in Dresden

von Pia Schoffer

Jedes junge Kätzchen kann durch regelmäßiges Trainieren und gute Platzierungen bei regionalen und nationalen Wettkämpfen zum Sachsenkader werden. Auf Grund von vielen sehr guten Ergebnissen kam es, dass auch dieses Jahr wieder viele Kätzchen aus unserem Verein zum Sachsenkader ernannt wurden.
Der Sachsenkader auch bekannt unter dem Namen Schneller Sachse, gehört zur Familie der Katzentiere. Er wird bis zu 20 Jahre alt und zwischen 160 bis 200cm groß. Seine scharfen Augen, seine feine Nase und sein gutes Gehör machen ihn zu einem hervorragenden Jäger. Zu seiner Beute zählen neben seinem Futter, OL-Posten und gemeine Gegner. Der Sachsenkader kann schnell rennen, gut klettern und geht geschickt mit Karte und Kompass um. Darum haben die Gegner dieser Katzenart meist keine Chance.

Am 14.06 wurden besonders viele Sachsenkader in der Dresdner Heide gesichtet. Sie trainierten gemeinsam mit den jüngsten Kätzchen und ausgewachsenen Raubkatzen. Das Ziel des Abschlusstrainings war es, sich zu zweit oder dritt die Posten auf der Karte so aufzuteilen, dass man als Team möglichst viele Punkte sammelt. Wer als Erster an einem Posten war, konnte für sein Team 50 Punkte sammeln. Als glorreiche Sieger des 8. TUKuJOLs konnten sich Cedrik und Franz mit 861 Punkten deutlich gegen 18 weitere Teams behaupten. Um nach diesem Abschlusstraining die Energiereserven der abgekämpften Tiere aufzufüllen, wurden nach dem Training Kuchen, Kekse und Melone vernascht.

    Beweisfoto - Regionaler Bestand

14.06.2016

So gut wie keinen Regen im Regental ...

von Hagen Nieke

... gab es bei der diesjährigen Deutschen Mittelstreckenmeisterschaft in der Oberpfalz, dafür aber ein paar Tränen der Enttäuschung. Aber der Reihe nach:

Am Freitag, den 10.6.16, war Anreise zum PSD-Sprint nach Nittenau, einer kleinen Stadt am und im Regen (auf einer kleinen Insel).
Die Topografie und die Bahnlegung waren anspruchsvoll. Man war immer wieder versucht, in "Sackgassen" zu laufen und auch das WKZ-Schulgelände hatte als Start- und Zielbereich so seine Tücken.

Am Sonnabend traf man sich erwartungsvoll auf dem Sportplatz in Süssenbach, um auf der neu aufgenommenen Karte "Stubenthal" zur Deutschen Mittelstreckenmeisterschaft zu starten. Das Gelände, die Karte und das Wetter waren nahezu perfekt. Es gab überwiegend gut belaufbare kleine Berge und Täler mit vielen darin verteilten granitenen Fels- und Steingruppen. ganzen Artikel lesen...

    Veranstalterseite mit Ergebnissen und Routegadget - Bilder

13.06.2016

Dresdner Kinder- und Jugendspiele 2016 im Orientierungslauf

von Claudia Helling

In diesem Jahr gelang es uns mit Hilfe des Stadtsportbundes (SSB), den Zoo als Austragungsort der Dresdner Kinder- und Jugendspiele im Orientierungslauf zu gewinnen. Was als Teilnahme-Magnet für die Schulen gedacht war, wartete zunächst mit einiger Arbeit auf. So musste die Karte erst erstellt werden und einige Rahmenbedingungen beachtet werden: am Löwengehege und bei den Nyalas durfte nicht gerannt werden und zwei Wochen vorher erfuhren wir vom Bühnenaufbau des tjg just in „unserem“ Wettkampfzentrum. So mussten die Karte nochmal aktualisiert und die Bahnen umgeplant werden. Dank Sophie Kääriäinen gelang das trotz des Mannschafts-Meisterschafts-Wochenendes rechtzeitig. Mit dem Areal des Zoo-Kasper fand sich auch ein passendes WKZ, das dann vor allem zur Siegerehrung ein schönes Ambiente bot. Selbst die Startlisten mussten kurzfristig noch einmal angepasst werden, da zur gleichen Zeit das tjg eine Vorstellung hielt und ein Teil der Wettkämpfer diese mit ihrer Schulklasse besuchen sollte. ganzen Artikel lesen...

    Fotos - Ergebnisse - Karte 1./2.Klasse - Karte 3.Klasse - Karte 4. Klasse - Karte 5./6.Klasse

07.06.2016

Goldenes Teamwochenende im Erzgebirge

von Claudia Helling

Am vergangenen Wochenende richtete der SV Lengefeld in Borstendorf die Deutschen Meisterschaften im Staffel-OL sowie die Deutschen Bestenkämpfe im Mannschafts-OL aus. Der USV TU Dresden war mit vielen Teams und sehr erfolgreich am Start. So gelang in der Damen-Elite sogar ein Doppelerfolg. Mit mehr als 20 Minuten Vorsprung gewannen unsere EM-Starterinnen Kerstin Uiboupin und Patricia Nieke mit Nachwuchskader Ellen Klüser souverän vor der zweiten Staffel mit Corinna Nieke, Anna Reinhardt und Sieglinde Kundisch. Deutsche Meister in den Alterklassen wurden zudem die Staffeln H14T mit Jonathan Drechsler, Marek Siegert und Konstantin Kunckel und D105T mit Sonnhild Grismajer, Cornelia Eckardt und Christina Holfeld.
Weitere Medaillenplätze erliefen sich die Staffeln der D175T (Heike Leideck, Ingrid Grosse, Christine Hempel) und H175T (Diethard Kundisch, Klaus Hempel, Michael Möser) mit Silber sowie D15-18T, D145T, H145T und H175T (2. Staffel) mit Bronze. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Routegadget+Karten Veranstalter - wenige Bilder

02.06.2016

Patricia schnuppert Eliteluft

von Patricia Nieke

Es ist heiß. Die Sonne prasselt nieder. Nirgendwo ist ein Wölkchen zu sehen. Vor uns erstrecken sich endlose mährische Felder. Hinter mir ist das kleine Waldstück in dem wir gerade das Lang-Modelevent absolviert haben. Ich ziehe mein Deutschlandpräsentationsshirt mit den schwarzrotgoldenen Streifen über und die Vorfreude steigt noch ein Stück weiter. Das Modelevent hat gezeigt: Es wird hart und anstrengend – und zwar für alle. So macht das doch Spaß! Das verspricht eine spannende Woche voller OL, OL und OL zu werden.

Am nächsten Morgen geht’s auch schon los. Erste Disziplin: Sprintstaffel. In der Quarantäne-Turnhalle sitze ich zwischen den ganz großen Stars und einigen bekannten Gesichtern von EYOC und JWOC und warte auf meinen Start. Nach und nach leert sich die Halle, bis nur noch die Schlussläuferinnen da sind. Nach dem Warmlaufen kommt das Signal: der Erste von den zweiten Läufern ist im Ziel. Jede Schlussläuferin kriegt ihren GPS-Tracker in die Weste gepackt und darf zum Start laufen. Dort erfahre ich zum ersten Mal, wie wir so liegen: Platz 14 – Italien und Litauen ganz in der Nähe, Polen und Norwegen haben sich schon rausgekickt – scheint also gar nicht so einfach zu sein. Da wechseln schon die ersten Teams. Ich gehe in den Startbereich. Unter den Zuschauern sehe ich Pepa und den Rest des Teams. Da kommt auch schon Marvin ins Ziel gerannt. Er sieht ziemlich feritg aus. Anstrengende Strecke? Unzufrieden? Keine Zeit weiter drüber nachzudenken. Handschlag und los zur Kartenwand. Schöne, lange Routenwahl zum 1. Posten. War ja schon bei der Vorbereitung abzusehen. Aber das! Uiuiui. Das hatte ich nicht erwartet. Die Italienerin, die in dem Moment von der Seite kommt und ein bisschen vor mir losgelaufen ist, scheinbar auch nicht. Schnell Route finden und los. Etwas zu schnell. Da war noch ein Zaun vor dem Straßenübergang. Mist. Immerhin rollte es danach. Nicht ganz so schnell wie bei der Italienerin, aber immerhin. Dass Sprintstaffeln ein Eckchen länger sind als normale Sprints, muss ich wohl noch verinnerlichen. Am Ende bin ich ganz schön platt, verpasse fast einen Posten (aha, so ging also die Disq.-Falle), eier noch ein bisschen rum und komme mit letzter Kraft ins Ziel. Immerhin unsere Platzierung gehalten. Insgesamt ist das sogar Platz 13, da auch Helena Jansson für Schweden wohl völlig grau einen Posten überlaufen hat. Passiert also auch den Besten. ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse - Video mit Patricia - Wald - & Wiesen Bilder - EM-Bilder von Pepa