28.08.2016

Schöne Ferien nach den Ferien

von Claudia Helling

Wieland berichtete im Vorjahr über den nicht mehr geheimen Tipp. Auch in diesem Jahr, zum 25-jährigen Jubiläum der Pěkné Prázdniny - Schöne Ferien - waren die 1300 verfügbaren Meldeplätze innerhalb weniger Minuten ausgebucht. Dank der Meldeerfahrung unserer „Stammstarter“ gelang es wiederum für alle 30 Läufer der USV-Meldeliste einen Startplatz zu ergattern.
Schauplatz des 3-Tage-OLs war diesmal das hübsche Örtchen Malá Skála im Böhmischen Paradies, ganzen Artikel lesen...

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19.08.2016

Grillen in Grillenburg

von Patricia Nieke

Freitag, 12. August 2016
Während sich die meisten Menschen in ihre warmen Häuser verkrümeln und vor dem Nieselregen verstecken, treibt es ein paar grüne Männchen nach draußen – mitten in den Wald! Nämlich in den Tharandter Wald nach Grillenburg. Warum? Sie sind ein bisschen süchtig nach dem Wald und der Bewegung in ihm. Deshalb wollen sie ihre Freude daran mit Menschen teilen, denen es genauso geht.
Und wer ist das eigentlich? Der motivierte Nachwuchs des Dresdner Eliteverein USV TU Dresden und weil es davon so Viel gibt, müssen sie sich in einer Kennenlernrunde erst einmal gegenseitig Kennenlernen. Nachdem ein paar neue Bekanntschaften geschlossen wurden, geht es mit Vorfreude auf das kommende Wochenende ab ins Bett.

Samstag, 13. August 2016
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13.08.2016

WMOC 2016

von Hagen Nieke

Helmut Conrad läuft zum Doppelsieg


Bei bestem Novemberwetter mit Nieselregen, Wind und Temperaturen von 12°C ging es zum Finale ca.70km östlich von Tallinn nach Pikassaare.
Das Wettkampfzentrum befand sich mitten im Wald, aus dem man von weitem schon Rauchsäulen von diversen Grillständen aufsteigen sah. Start und Ziel waren nah beieinander. Ich startete pünktlich 9:33 Uhr, kontrollierte die Bahnangabe, faltete die A3-Karte, ohne sie komplett anzusehen und lief fast fehlerfrei und relativ zügig bis zum 9.Posten. ganzen Artikel lesen...

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07.08.2016

Trainingslager in Slowenien

Wärme – Berge – Wein – Mittelmeerflair – alte Städte - tolle Wälder.

von Sabine Rimpel

Wie auch 2012 ging es, je nach Bus neun bis elf Stunden gen Süden, um zwei Wochen Trainingslager und den OOCup in Slowenien zu genießen.

Der erste Eindruck in Ajdovščina - Hitze. Man muss sich gar nicht bewegen, um zu schwitzen. Unsere Unterkunft ist sehr komfortabel, es gibt 2-Bett-Zimmer und Klimaanlage! Die Zimmer sind schnell verteilt, im "Pärchen finden" ist der Kader schnell. Das Haus wird sich im Laufe der Woche mit OLern füllen – unser internationaler Sachsenkader (da verstärkt durch Thüringen, Brandenburg und Berlin), der Bundeskader sowie tschechische und spanische Sportler. Die Lautstärke bleibt erstaunlicherweise moderat.

Das Land, welches kaum größer als Sachsen ist (und nur die Hälfte der Einwohner hat), bietet total verschiedene Landschaften. Ebenen, durchzogen mit Weinfeldern und Dolinen, alte Städte und Dörfer sowie Berge bis fast 2.900 Meter hoch. Sogar einen Zugang zur Adria gibt es. So können wir in sehr unterschiedlichem Gelände trainieren. Ich lasse mir (als oberblutiger Anfänger) erklären, dass das slowenische Gelände sehr anspruchsvoll sei. Mir gefällt es, ganzen Artikel lesen...

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04.08.2016

Ultimativ unterwegs

von Florian Flechsig

Die Prüfungen sind vorbei. Und nun? Däumchen drehen? Nee nee, so leicht ist das nicht. Wenn man schon in Alpennähe studiert, kann man die Chance auch nutzen und sich auf den relativ kurzen Weg ins österreichisch-italienisch-slowenische Dreiländereck machen. Zum OOCup. Dieser startete mit der ersten Etappe bei hohen Temperaturen am Stadtrand von Villach. Das Gelände schien physisch und psychisch sehr anstrengend gewesen zu sein. Zumindest war das die Aussage von ein paar Läufern, die sich durch den schönen Wald und den wunderbaren Blick auf die Berge etwas mehr Zeit nahmen.
Und das ist auf keine Fall eine Schande. Natürlich wurde nach jedem Lauf auf die Gesamtwertung geschaut, wurden Zwischenzeiten verglichen, Routenwahlen und Attackpoints besprochen. Jedoch war dies in Angesicht der wunderbaren Umgebung und der sehr entspannten, internationalen Atmosphäre eher eine Nebensache.

„Laghi di Fusine - die Steinige“. Die zweite und dritte Etappe fanden am Fuße der julischen Alpen statt. In Reisebussen startete man an der Skiflugschanze in Planica und wurde an den „Laghi di Fusine“ auf italienischer Seite gefahren. Diese Seen waren von einer Unmenge an Felsen umgeben. Lief man auf der zweiten Etappe im reinen Steingebiet, wurde dies am dritten Tag mit ein paar offenen Fichtenwäldern und Almwiesen erweitert. Tempo und Kopf hoch sowie Richtung halten funktionierten hier ganz gut, jedoch musste man seine Taktik bei den immer mal wieder auftretenden Steinfeldern überdenken. Ansonsten drohte man Gefahr zu laufen, einen riesigen zeitlichen Steinbock zu schießen. Oder gleich mehrere. Was für so manchen schon beim Aufnehmen der falschen Karte begann. Einige bemerkten es sofort, andere am ersten Posten, manche erst nach der zweiten falschen Karte.

„Lajnar - die Königliche“. So könnt man die vierte Etappe betiteln. Mit dem Lift ging es auf einen kleinen Berg mit fantastischem Blick über die Julischen Alpen zum Start. Nach den sehr detaillierten Karten der letzten beiden Tage ging es nun etwas gröber zu. Langgezogene Bergrücken, dazwischen ein paar Dolinen und Felder aus Latschenkiefern. Und durch den überhöhten Start viele Tiefenmeter, bei denen man durch den steinigen Untergrund und das teilweise sehr steile Gelände vor allem auf seine Füße achten musste.
„Štonah - die Königliche Teil 2“. Gleiches Wettkampfzentrum wie am Vortag, aber ein komplett anderes Gelände. Ein Gelände zum Zeit Verlieren, Genießen, Höhenbild Verstehen. Und einfach zum Spaß Haben. Ein sehr detailliertes Höhenbild, immer mal wieder ein paar Wiesen, Felswände, größere und kleinere Dolinen und Hügel. Genial!

Und nun noch ein paar Worte zu den „Ultimate“–Bahnen: Ultimate steht hier nicht für eine ultimativ hohe Anzahl an Kilometern, Höhenmetern, Posten. Sondern einfach dafür, dass auf der Karte keine Wege sind. Das sorgt an einigen Stellen sicherlich dafür, dass es etwas kniffliger wird, auf der anderen Seite ist man gezwungen, sich nur mir dem Gelände zu beschäftigen. Und nicht auf irgendwelche vom Menschen geschaffene Dinge zu achten. In meinen Augen ein sehr großer Spaß, den man vielleicht auch mal bei dem ein oder anderen OL in Deutschland anbieten könnte.

    Ergebnisse - Karten der Elitebahn von allen Tagen - Versteckte TU OLer_1 - Versteckte TU OLer_2 - Versteckte TU OLer_3

02.08.2016

OL auf den Sälenfjälls - O-Ringen 2016

von Torsten Mättig

Ende Juli 2016 war es wieder soweit: der weltgrößte OL mit 5 Wertungsläufen fand in diesem Jahr in Mittelschweden im beliebten Skigebiet rund um Sälen statt. Vielen ist die Region sicherlich durch den Start zum Wasa-Lauf bekannt, der Skilangläufer zum 90 km entfernten Ort Mora "treibt".
Sechs OLerINNEN unseres Vereines hatten den langen Weg von zu Hause nach Sälen auf sich genommen, um auf den Fjälls gute Läufe zu absolvieren und das wunderbare Erlebnis dieser Landschaft zu genießen. Nachdem die ersten vier Läufe auf den Hochplateaus stattfanden, ging es am letzten Tag mit Jagdstart in schweres Gelände mit Wald und vielen Sümpfen.
Die Bedingungen waren dieses Jahr top, am ersten Tag noch 27 °C, danach kühlte es sich auf angenehme 13...18°C ab. Die Starts des 4. Laufes konnten außerdem bequem mit dem Sessellift erreicht werden, was für einen OL schon ein ungewöhnliches Erlebnis war.
Ca. 20.000 LäuferINNEN sollen am Start gewesen sein. In den Eliteklassen gewannen souverän Tove Alexandersson (Schweden) bei den Damen und Thierry Gueorgiou (Frankreich) bei den Herren.

    wie die Ameisen - Zieleinlauf für Groß und Klein - weitere Infos zum O-Ringen und die Ergebnislisten