15.10.2018

Wir sind/haben auch - erfolgreiche - MTBOer!

von Wieland Kundisch

Eine Woche nach der DM Lang im OL hoben USV-Orientierer unseren Medaillenspiegel 2018 weiter an. Am vorletzten Wochenende wurden die DM Lang im MTBO in Waldsieversdorf ausgetragen. Das liegt in Brandenburg, östlich von Berlin. Hendrik Heß gewann die Hauptklasse H21, Gerit Pfuhl fuhr zu Silber in der D21 und Falk Wenzel sicherte sich in der H40 Gold.

Am letzten Wochenende fand der legendäre Harz-MTBO statt, zum 27. Mal. Das heißt auch, Heiko Gossel war diesmal zum 27. Mal dabei. Zusammen mit Stephan Hübner fuhr er bei den Senioren auf Platz 2. Daniel Sausner und Flora Sümegi taten es ihnen in der Mixed-Wertung gleich. Und genauso platzierte sich auch Hendrik Heß mit Postler Jens Leibiger bei den Herren.

Zum Elbtal-MTBO Ende Juni war Jens mit Sebastian Knitsch, der diesmal mit Friedmar Richter radelte, gefahren. Und Sebastian war so Dritter bei der Sachsenmeisterschaft im 2er-Team-MTBO geworden – Radschäden und feste Beine vom Berge hochstrampeln inklusive. Aber vom Nichtradfahren passiert ja auch nix.

Kommendes Wochenende trifft sich die "Deutsche Ski-OL-Gemeinschaft 2016 e.V." auf dem Rabenberg im Erzgebirge, um die im nächsten Jahr dort stattfindenden MTBO-Wettkämpfe - Weltcup und diverse internationale Meisterschaften - vorzubereiten.
Aber vorher organisiert der Verein mit USV-OL-Anteil, passend zu seinem Namen, noch einmal ein Ski-OL-WE bei Altenberg/Zinnwald, falls Ende Januar kein Sommer mehr ist und es bis dahin mal wieder Niederschlag gegeben haben wird.

    D-Cup-Finale und DM Lang MTBO - Harz-MTBO - Elbtal-MTBO - MTBO Germany goes 2019 international - der Meister - Werbefritzen

08.10.2018

Weltcupfinale um die Ecke, um die südöstliche Felsecke

von Wieland Kundisch

2021 findet die reine Wald-OL-WM in Nordböhmen statt. Manche meinten wiederholt, das wäre doch was für mich. Meine ich nicht, ich bin 33. Ich laufe gerne Fels-OL, sicher öfter als die meisten deutschen OLer, und ab und an gelang mir auch ein sehr guter, aber deswegen muss und kann ich da doch nicht immer und automatisch gut sein – und die viel schnellere Weltklasse nicht gut. Forderer, Beobachter und Berichter beeinflussen immer auch „das Subjekt“ und sind nicht objektiv.

Große Erfolge passieren unerwartet, überraschen – oder zeichnen sich durch Konstanz aus, wie sie Simone Niggli meist gelang und in den letzten Jahren Tove Alexandersson, Daniel Hubmann, Olav Lundanes, Matthias Kyburz, ... gelingen. Meist, nicht immer. Die weltbesten OLer sind auch ein Vorbild in Sachen Menschlichkeit, Fehlbarkeit – und darin, ihre Freude am OL und Motivation fürs Training zu behalten bzw. manchmal wiederzufinden. Und genau deswegen bleibt doch auch gerade OL spannend.
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    Homepage W-Cup-Finale mit Karten, Routen, Ergebnissen, ... - TU-Fotoalbum - Leibis Fotos

02.10.2018

Sonniger Saisonabschluss im Taunus - DM Lang und Deutschland-Cup

von Friedmar Richter

Als Prolog zum Saisonhöhepunkt bot der SC Königstein bereits am Freitagabend im schmucken Örtchen Eppstein den Burgstadtsprint mit erhöhter Parktourwertigkeit an. Mit Start, Ziel und Wettkampfzentrum direkt in der Burg und einer anspruchsvollen Bahnlegung durch die verwinkelten Altstadtgassen machte der Lauf echt Laune - vorausgesetzt man hatte sich bei seiner gezogenen Startzeit nicht mit dem im Herbst früheren Sonnenuntergang verschätzt! Nicht wenige Läufer ohne Stirnlampe sah man hier und da im Schein der Laternen stoppen, um sich wieder einzulesen. Mit einer OL-Altstadtrallye für jedermann, freiem Eintritt zu Burgturm und -museum, sowie leckerem Apfelsaft-"Zieltee" im Familienzentrum am Markt wurde zudem für ein ansprechendes Rahmenprogramm gesorgt.
Die meisten OLer waren aber sicherlich wegen der DM Lang aus ganz Deutschland und zum Teil auch aus Skandinavien nach Langenhain im Taunus gekommen.

Die veröffentlichten Bahndaten ließen vorab (spätestens aber beim ersten Anstieg im Lauf) das OLer-Herz höher schlagen, nachdem eine Reihe von Meisterschaftsgeländen der letzten Zeit eher nicht durch höhenmeterabhängige Routenwahlen geprägt waren. Die Herrenelite-Bahn hatte diesmal immerhin 565 hm bei 15,1 km Luftlinie zu bieten. Mehrere tiefere Bachtäler rund um den 410 m hohen Judenkopf galt es auf den langen Postenverbindungen entweder weiträumig auf Wegen zu umlaufen oder mehr oder weniger direkt zu durchqueren. Oft genug war eine Kombination aus beidem sinnvoll, denn der Wald erwies sich bis auf wenige Stellen mit querliegenden Bäumen in weiten Teilen als gut belaufbar. Davon zeugen auch die angesichts des Geländeprofils sehr hohen 12km/h Durchschnittsgeschwindigkeit des Elite-Siegers Bojan Blumenstein. Ebenfalls durch den Wald flog USV-TU-Eliteläuferin ganzen Artikel lesen...

    Ergebnisse des Freitagssprints - Alle Ergebnisse, Routegadget sowie Fotos des Wochenendes