13.10.2020

Vereinsjugend stemmt OL-Wochenende mit den meisten deutschen Teilnehmern 2020

von Wieland Kundisch

Es tut mir Leid. Ich fragte mich im Winter 2008, warum wenige Topläufer viele Posten anlaufen und nicht viele Läufer viele Posten. Dass das die Geburt einer nun schon 12-jährigen Tradition wird, weiß man ja vorher nicht. Und dass diese durch Ausfall vieler anderer Veranstaltungen 2020 die meisten deutschen OLer in der Sächsischen Schweiz versammeln würde, wo erstmals eine – wieder – neue Karte für den Dresdner Vielposten-OL der TU-Jugend entstand, ahnte zu Beginn der Saison auch niemand.

Ich lief vor wenigen Jahren mal mit Micha (Mimö) Mösers und Jan Lunzes Karte der Nikolsdorfer Wände aus den 70ern und dachte zwischen den Felsen: „Toll und wie soll man das auf eine neue Karte bannen?“, und auf den Plateaus dachte ich: „Nee, schade, so ein Euft (Anm.: OLerlatein für dichten Bewuchs)!“

Der Gesamtleiter des Wochenendes Cedrik Klein fragte mich noch aus der Euphorie des 12. Vielposten-OL bei Wehrsdorf heraus nach dieser Karte und meinte ein wenig später: Das machen wir. Wahrscheinlich braucht es diesen jugendlichen „Überschwang“ um Großes anzufangen. Auf meinen OL-Karten zeichnete ich Sandstein bisher eher verarbeitet in rechtwinkligen Häuserformen. Ich musste erst drüber nachdenken: Mimö und Jan waren damals auch Studenten. Diesmal nahm Cedrik den Hauptteil auf, Basti fand arbeitend wenig Zeit dafür (sein Kartenteil ist unveröffentlicht) und als Markus „floh“, musste Bahnlegerin Paula noch mehr ran, wobei Leon vom SC Helsa half. Und auch bei der Jugend vor Ort waren Helfer dabei, die (noch) nicht unserem Verein angehören und die jungen Leute hatten in Nikolsdorf auch noch Freude am Organisieren, ob beim Kuchenverkauf mit Maske und Handschuhen oder beim Postensetzen ohne Maske und Handschuhe.

Bis 27 Jahre ganzen Artikel lesen...

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