03.12.2019

28. Dresdner Nikolauslauf

von Tomi Kääriäinen

Der traditionelle Nikolauslauf lud am 1. Dezember eifrige Läufer dieses Mal auf die Cockerwiese ein. Die Strecken waren sehr kurz für Orientierungsläufer: von 0,4 Kilometer für die Bambinis bis 2,7 Kilometer für die Erwachsenen. Die Strecken hatten bis zu drei verschiedene Schlaufen, die bis zu drei Mal gerannt wurden. Zuerst gingen die Männer auf die Strecke, gefolgt von den Frauen. Sonst war die Reihenfolge anders herum, dass zuerst die Mädchen losliefen, gefolgt von den Jungen. Die Startabstände waren großzügig, damit alle Läufer der Klasse es bis zum Ziel schafften, bevor die nächsten starteten. Dadurch war der Startzeitraum größer als bei manchen Orientierungsläufen und war reichlich zwei Stunden.

Aus unserem Verein ging zuerst Elsa auf die Strecke und lieferte einen fulminanten Start-Ziel-Sieg mit einem großen Abstand in der Damenkategorie. Sie wurde als Siegerin für ihre Klasse und den Gesamtlauf geehrt. Dann war unsere Jüngste, Lotta, dran und rannte souverän bis zum Ziel, bevor ihr Bruder Otto und Kurt überhaupt starten durften, obwohl Otto behauptet hatte, dass er Lotta einholt. Der Nikolaus war vor Ort und feuerte die Läufer an. Zuletzt waren David und Karl dran. Karl startete ruhig und warf während des Laufes seine Mütze und Handschuhe auf die Strecke. Der ruhige Start hatte sich gelohnt und nach zwei Dritteln der Strecke konnte er den dritten Platz erobern und bis zum Ziel halten.

    

23.11.2019

TUMOL 2019

von Josef Neumann

TU-Meisterschaft im Orientierungslauf. TUMOL.

Das alljährliche Highlight unseres Vereins fand zum 42. Mal statt. Dieses Jahr wurde wieder in der herbstlichen Sächsischen Schweiz getagt, berichtet, diskutiert, gerannt, Fußball gespielt, orientiert, gelesen, Theater aufgeführt, gegessen, getrunken und gelacht. Genauer Ort des Geschehens war das Zirkelstein-Resort bei Reinhardtsdorf-Schöna.

Den Prolog bildete eine neue Art von Sprint-OL. Die Karte wurde wie für Score präpariert, die Postenbeschreibung jedoch gab eine eindeutige Abfolge der Posten vor. Die Kombination daraus erforderte eher Geschick und den Mut sich genug Zeit zu nehmen als maximale Geschwindigkeit. Die perfekt organisierende Jugend bot auch Traditionalisten zwei weitere normal ausgeführte Sprintstrecken an.

Die Krönung des Tages war die von Michael Möser und Rainer Müller durchgeführte TU-Meisterschaft im OL. Jeder Läufer bekommt seine ganz individuelle Bahn. Dabei ging es im Massenstart bei über 100 Teilnehmern und Strecken bis zu 5.6km ordentlich um die Wurst.

Mit einer Zeit von 28 Minuten und 22 Sekunden auf 5,1km brillierte Konstantin Kunckel und zeigte einmal mehr, dass sein Jugend-EM-Sieg kein Zufall war. Seine Familie war außer sich vor Freude. So dürfen sie nun zusammen mit Konstantin eine phänomenale Siegerfeier in Form des Mingvasentrinkens ausrichten und als Hauptpreis das neue TU-Maskottchen Ulla mit heimnehmen. Ulla spricht wenig, punktet aber umso mehr durch ihre Stilsicherheit.

Wie es sich für eine Saisonabschlussveranstaltung gehört, wurden auch Kultureinlagen vorgeführt. So gab es humorvolle Erklärungen, warum die Verbindung zwischen Rainer und seinem liebsten Michael so innig ist und immer bleiben wird. Da wir ein nachwuchsstarker Verein sind, folgte den alten Geschichten eine Theateraufführung der Jugend. Die Inszenierung war aufwendig, mussten hier einzelne Bäume und Sträucher lebendig dargestellt werden. Zum Schluss zeigte der sechsjährige Otto dem erfahrenen Publikum, wie man schnell durch den Wald läuft.

Es folgten eine ausgiebige Siegerehrung mit tollen Sprüchen und Preisen und am Sonntag eine Einheit der Leibesertüchtigung. Bei den OL-freien Laufrunden wurde wieder einmal bewiesen, was der Vorteil mannstarker Vereine ist: jeder findet eine Gruppe die seinen Wünschen nach Geschwindigkeit, Länge, Höhenmetern und Unterhaltungswert entspricht. Manche liefen eine kurze Runde um den Block, andere wiederum auf die andere Elbseite auf den Winterberg und über die kleine Bastei zurück zum Zirkelstein.

Ein insgesamt sehr gelungenes Wochenende (wurde ja auch vom USV TU DD organisiert).

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