07.02.2014

Skiwochenende ohne Ski, dafür mit viel Sonne

von Helene Haller

Zwar etwas spät, damit jedoch bekanntermaßen besser als nie, kommt nun doch noch ein Bericht vom Skiwochenende, das vom 24. bis 26. Januar in Rehefeld stattfand. Am Freitag Abend ging es mit den Skiern im Gepäck und der Hoffnung, dass es wenigstens noch ein bisschen schneien würde, von Dresden aus los. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Finden der Pension, kamen alle froh und mehr oder weniger munter an und bezogen ihre Zimmer. Nach dem Essen ließen einige ihrer Kreativität freien Lauf beim Stadt-Land-Fluss bzw. Sportart-Märchenfigur-Droge spielen.

Mit dem Schnee hatte es auch über Nacht leider nicht so richtig geklappt, weswegen aus dem eigentlich angedachten Ski-OL-Training ein Skifußol-Training wurde. Im wunderschönen verschneiten Winterwald war das Laufen am Samstag Vormittag jedoch bei bestem Wetter gleich dreimal so schön und die Enttäuschung über das ausgefallene Skifahren schon fast vergessen. Am Nachmittag machten wir eine Wanderung mit integrierter Schneeballschlacht auf einen nahegelegenen Berg, wo das Gruppenfoto auf dem eigentlich gesperrten, aber nun mal nicht abgesperrten Skilift entstand. Anschließend ging es über Neurehefeld zurück zum Quartier. Am späten Nachmittag absolvierten wir was als „ein bisschen Dehnen“ angekündigt wurde, sich dann allerdings als ganz schön anstrengender Kraftkreis unter Leitung von Magic [Michael Löhning] entpuppte... Damit hatten wir uns das anschließende Sandmännchen-Gucken redlich verdient, und alle großen und kleinen Kinder erfreuten sich an einer Folge von Plumps. Auch das obligatorische „Mord im Palermo“-Spielen durfte im Anschluss natürlich nicht fehlen.

Am Sonntag stand ein längerer Dauerlauf auf dem Plan, der für die meisten an einem Aussichtspunkt vorbeiführte, von dem aus man sicher einen wunderschönen Ausblick gehabt hätte, wenn da nicht die Wolke gewesen wäre. Aber auch ohne Ausblick konnte man an anderen, sonnigeren Stellen den weitläufigen Winterwald genießen und sogar auf den ein oder anderen mutigen Skifahrer treffen, der sich in die noch nicht gespurte Loipe gewagt hatte. Nach dem Lauf gab es noch ein abschließendes gemeinsames Mittagessen, bevor alle ihre Sachen packten und sich langsam auf den Heimweg begaben. Nachdem dann der Großteil aller OLer schon abgefahren war, stellte sich heraus, dass sich im Kühlschrank noch einige Reste befanden. So fuhren wir also bepackt unter anderem mit 20 gefrorenen Wiener Würstchen nach Hause.

Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende, an dem alle auch ohne Skifahren viel Spaß hatten.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle, die sich um die gemütliche Herberge, die leckere Verpflegung und die trotz erschwerender Umstände schönen Trainingseinheiten für das Skiwochenende ohne Ski gekümmert haben.

    OL am Samstag - SI-Ergebnisse - und doch: Nachwuchshoffnung läuft Ski - Bilder Samstag - Bilder langer Lauf Sonntag