06.11.2017

Race of Champions aka 40. TU-Meisterschaft im OL

von Josef Neumann und Patricia Nieke

Es war eine Wucht. Das legendärste Ereignis des Jahres warf schon lange seine Schatten voraus. Die Vorfreude stieg ins Unerträgliche. Tickets wurden auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen gehandelt.

Trotz allem fing dieser historische Moment an wie viele andere auch: mit Bürokratie.
Im Vergleich zur freitäglichen Vereinsversammlung war der Wiener Kongress ein Kindergeburtstag. Zur Belohnung der selten so hohen Aufmerksamkeit gab es anschließend das TUMOL-Heft auf Hochglanzpapier, in limitierter Auflage mit Elfenbeintürmen zum selber Bauen. Die Auflage war innerhalb kürzester Zeit vergriffen, ein Sammlerstück eben.

Samstag ging es direkt nach dem Frühstück zum Fußball. Parallel wurde in der grünen Erlebniswelt auch noch ein Sprint-OL sowie ein Lochzangen-Schnellloch-Wettbewerb ausgefochten. Schon hier zeichneten sich die phänomenalen technischen Fähigkeiten der späteren TUMOL-Siegerin ab.
Dann kam der sehnlichst erwartete Höhepunkt!

Der 40. TUMOL

Bei dieser traditionellen Veranstaltung bekommt nach wie vor jeder Läufer seine individuelle Bahn (oder Karte), die selbstverständlich auf das aktuelle Leistungsvermögen abgestimmt ist. Aufgrund der hieraus resultierenden sehr knappen Titelkämpfe ist dies ein unvergleichlich spannender Wettbewerb. Das auch hier keine halben Sachen gemacht werden, machte sich spätestens im Pre-Start-Bereich bemerkbar, wo Kontrollen durchgeführt wurden, ob Jeder startberechtigt ist.
Nach ständigen Führungswechseln setzte sich schließlich hauchdünn Cornelia Eckardt durch und bewies einmal mehr ihre über-weltmeisterlichen Qualitäten.
Zur Stärkung nach der kräftezehrenden Strecke gab es für jeden eine schier unendliche Auswahl exzellenter Premium-Kuchen. Als die ersten Bäuche kurz davor waren zu platzen, ging es fließend zum Abendessen über.
Damit auch der intellektuelle Durst gestillt werden konnte, gab Herr Professor Jan Lunze einen philosophisch angehauchten Geschichtsüberblick der wichtigsten Geschehnisse des 15., 20. und 21. Jahrhunderts. Zudem betonte er die wichtigsten Errungenschaften seines Studienkollegen, des herzallerliebsten Herrn Professor Michi Möser. Darunter wurde die Bedeutung der einmaligen Ausdauerleistung der vierzigfachen (!) TUMOL-Organisation und Ausführung erläutert.
Das große Finale des Tages bildete die Siegerehrung. Unter tosendem Applaus überreichte MiMö Conny die berühmt-berüchtigte Siegervase der Ming-Dynastie. Es wurden 90 erfolgreiche TUMOL-Bestreiter geehrt, darunter auch N. Zenker: Platz 40, beim 40. TUMOL mit einer Laufzeit von 40 Minuten und einer Sekunde, bevor der Abend schließlich mit Obstsalat seinen Ausklang fand.

Am Sonntagmorgen wurde sogleich die Wintertrainingssaison 2017/2018 mit einem sonnigen Sonntagsläufchen eingeläutet.

    fast Connys Karte - Karte für Fortgeschrittene - Fotos - Ergebnisse - mit Zwischenzeiten