19.02.2024

Winter-Trainingswochenende 2024

von

von Aiko Klein, Karl Jobke und Raphael Kunckel

Vom Freitagabend, dem 2. Februar 2024, bis zum Sonntag, den 4. Februar 2024, fand in Geyer ein Trainingswochenende unseres Vereins statt. Hier ist ein Bericht über unsere Erlebnisse:

Die Anreise erfolgte per Auto/Kleinbus und dauerte etwa 1,5 Stunden. Bereits auf dem Weg zum Ziel (Quartier) passierten wir den Trainingswald, der uns auf das kommende Abenteuer einstimmte. Angekommen im Gruppenhaus Geyer, bezogen wir zunächst unsere Zimmer und machten uns mit den Betten vertraut.
Nach einer kurzen Verschnaufpause stand das Abendessen auf dem Programm: Rosmarinkartoffeln mit Quark. Anschließend leiteten Hanne und Franka ein Kennlernspiel, bei dem wir uns nach verschiedenen Kategorien ordnen mussten.
Als Abschluss des Abends hatte Wieland einen Indoor-OL geplant. Die Herausforderung bestand darin, aus der Postenbeschreibung zu erkennen, in welcher Zimmerecke die Posten sich befanden.
Um sicherzustellen, dass wir am nächsten Tag fit für das Training waren, wurde die Nachtruhe auf 22 Uhr festgelegt.

Beim Frühstück um 8 Uhr am nächsten Morgen besprachen wir das anstehende Training: Golf-OL.
Beim Golf-OL steht nicht nur die Orientierung im Vordergrund, sondern auch strategisches Denken. Ein Partner studiert die Route zum nächsten Posten, während der andere läuft. Beim Erreichen des Postens tauschen die Partner die Karte, und der andere Partner setzt die Route fort. Das Ziel ist es, die Posten mit so wenig "Golfschlägen" wie möglich zu erreichen, wobei einfache Routen bevorzugt werden.
Das Training begann dann kurz darauf direkt an der Unterkunft. Der Wald war gut zu belaufen, doch die Karte erwies sich als etwas älter und nicht immer genau in Bezug auf Vegetation und Wege. Dennoch genossen wir das Training in der sehr schönen Umgebung.
Nach einem bei den meisten erfolgreichen Golf-OL gab es erst einmal leckeres Mittagessen. Es gab Grillkäse mit Bulgursalat und als Nachspeise einen Obstsalat. Bei dem Bulgursalat waren die Meinungen sehr gespalten, zumindest am Kindertisch.
Dann machten die meisten eine Mittagspause.

Die zweite Einheit des Tages war ein Waldsprint hinterm Haus auf einer sehr alten Karte. Der Sprint hat mir zumindest sehr viel Spaß gemacht, trotz den vielen Ungleichheiten zwischen Karte und Realität.
Danach erfolgte eine ausführliche Kräftigungs- und Dehnungseinheit unter Magics Anleitung.
Als alle geduscht und ausgeruht waren, gab es leckere Nudeln mit Tomatensoße und Gemüsesalat zum Abendessen.
Nun waren alle zufrieden, also haben wir noch ein Kennlernspiel gespielt, weil noch ein paar dazugekommen sind. Das Kennlernspiel haben Hanne und Franka geleitet: sie teilten uns allen einen kleinen Zettel aus, auf dem schrieben wir unser Lieblingsessen, ein Hobby außer OL und ein Reiseziel auf. Am Ende lasen Franka und Hanne die Zettel vor und wir mussten raten, wer den Zettel geschrieben hat, wo auch einige unerwarteten Sachen hervorgekommen sind.
Danach war nur noch die Nachtruhe ein Punkt beim Tagesablauf.

Tag 3 startete genauso, wie der Samstag mit dem Frühstück um 8 Uhr. Diesmal gab es keine Ansage und alle verschwanden nach dem Essen wieder schnell in ihre Zimmer, um ihre Sachen zu packen. Treff für die Übergabe war um 9:30 Uhr. Nachdem 9:30 alles nochmal von den Betreuern abgenickt wurde, übergaben wir die Schlüssel zum planmäßigen Zeitpunkt. Dieses Mal war besonders, dass nichts übrig geblieben war. So was gab es noch nie!
Danach wurde noch das Standard-Treppenfoto gemacht. Bevor wir dann noch zu einem nahegelegenen Training fuhren.
Es war ein Karussell-OL oder wie Wieland es für die Großen nannte: Achterbahn-OL.
Das stimmte wirklich, da die Bahn der Jugendlichen und Erwachsenen die Form einer 8 hatte. Das Training funktioniert so, dass jeder einen Posten hängt und wieder einen einholt. Der Weg zum Training war beschwerlich. Man musste über einen Bach und die Brücke war sehr dünn und außerdem sehr nass, sprich rutschig. Als dann jedoch alle sicher am Start und Ziel waren gab es noch ein Problem: Die Postenschirme, die wir heraushängen sollten, waren bei den Autos vergessen worden. Also musste Wieland noch schnell zurück laufen
und sie holen. Währenddessen bespaßte Marek Siegert die TU-Schar mit verschiedensten Spielchen bis Wieland zurück kam.
Nun konnte es losgehen. Jeder schnappte sich einen Postenschirm und los! Die „Kleinen“ hatten eine 3⁄4 Stunde Zeit, die „Großen“ 75 Minuten. Nach dem Training sind alle wieder in entweder kleinen Grüppchen oder alleine zurück gelaufen und haben sich umgezogen. Die Erwachsenen konnten es sich nicht verkneifen und haben noch einen Punsch auf dem Gaskocher warm gemacht.
Danach ging es in die Autos und ab nach Hause.

Danke besonders an unsere Haupttrainierinnen Conny und Kerstin fürs Organisieren (und alle anderen Helfer vom „Hausmeister“ bis zum „Abwaschchef“)!